Letztes Update: 7. September 2011
Auf dieser Seite erscheinen künftig Ideen, Resultate von Nachforschungen, Gedanken zu anderen Meinungen und Leserbriefe, sowie evtl. Korrespondenz, welche in der Regel nicht auf der Birmensdorfer Homepage veröffentlicht werden.
Meine Seite mit den auf der Birmensdorfer Homepage veröffentlichten Beiträgen hat die Adresse http://www.torball.ch/birmi-zentrum/.
Vorwort
Leserbriefe
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2,
3,
4 (7. September 2011))
Bemerkungen zu Meldungen auf birmensdorf.ch
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5,
6,
7,
8 (11. November 2008))
Verkehrsschulung
Gedankensplitter (Letztes Update: 1. Oktober 2009)
Eigentlich wollte ich mich mit dem Aufruf an die Schulterklopfer (Gästebuch, 24. Oktober 2007) etwas zurückziehen. Das beängstigende Erlebnis mit einem auf dem Trottoir entgegenfahrenden Geländewagen (FLAMABI-Forum, 27. Oktober 2007) und die äusserst unschöne Absetzung eines Treffens meiner Frau mit Behördenvertretern, Bauleitung und Vertretern von Behindertenorganisationen (29. Oktober 2007) haben mich dazu bewogen, weiter am Ball zu bleiben.Dies geschieht jetzt vornehmlich auf dieser Seite und weniger auf den Seiten der Birmensdorfer Homepage.
Versandt: 29. Oktober 2007 an diverse Zeitungen.
Publiziert: 30. Oktober 2007 (Limmattaler Tagblatt).
Wie steht es mit der Verantwortlichkeit von Architekten bezüglich Mehrkosten, welche durch falsche Planung entstehen? Im konkreten Fall geht es um den Birmensdorfer Zentrumsumbau. Unter anderem wurden die Trottoirs massiv verbreitert und gepflästert. Die sogenannten Pflästerungen erwiesen sich als ganz normales Kopfsteinpflaster welches Seh- und Gehbehinderten massive Probleme verursacht. Unsicher gehende Senioren mit oder ohne Stock meiden diese "Gehwege", Rollstuhlfahrer lassen sich auch nicht gerne herumschütteln. Sehbehinderte können sich mit dem Blindenstock kaum mehr orientieren, da dieser ständig herumspickt.
Im Rahmen unserer Proteste gegen den Umbau, welcher ganz klar die schwächsten Verkehrsteilnehmer diskriminiert, stellte sich heraus, dass ähnliches schon an anderen Orten zu Protesten (z.B. Uster, Winterthur) und teuren Korrekturen führten. Auch in Birmensdorf stehen teure Umbauten an, damit Sehbehinderte die Fussgängerstreifen finden können. Der Trottoirrand kommt zur Orientierung nicht in Frage, da dieser, notabene an der Hauptdurchgangsstrasse, praktisch auf Strassenniveau (+2cm!) abgesenkt wurde und künftig mit Parkplätzen belegt wird.
Dürfen Architekten eigentlich überall ihre rein visuell geprägten Vorstellungen umsetzen, in der Hoffnung, dass die praktischen Nachteile von allen geschluckt werden? Oder dürfte man von ihnen nicht auch erwarten, dass sie von bisher gemachten Erfahrungen an anderen Orten lernen? Ich meine, dass derartige Mehrkosten von den Verursachern getragen werden müssten!
Versandt: 2. März 2008 an diverse Zeitungen auf Grund von Artikeln (Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern und Tages Anzeiger) zu einer Fahrradwegpetition im Knonauer Amt (weitere Informationen).
Publiziert: 5 März 2008 (Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern), 8. März 2008 (Tages Anzeiger).
Ich kann diese Petition nur unterstützen. Die unbefriedigende Situation in Birmensdorf mag allen eine Warnung sein. Hier haben die so genannten flankierenden Massnahmen neben anderen negativen Begleiterscheinungen dazu geführt, dass der einst durchgehende Fahrradstreifen durchs Dorf mehrfach unterbrochen worden ist.
Versandt: 7. Juli 2007 ans Limmattaler Tagblatt auf Grund eines Artikels vom 5. Juli 2008.
Das Tüpfelchen auf dem i.
Ich stimme mit Herrn Steiner überein: Immer mehr Leute erkennen, wie die neue Ortsdurchfahrt tatsächlich aussehen wird. Und immer mehr sind darüber frustriert, wenn auch die meisten nach wie vor angesichts der Ohnmacht gegenüber dem Kanton bloss die Faust im Sack machen.
Die erwähnten "Kompromisse" sind keine, denn sie gingen praktisch vollständig zu gunsten der Autofahrer und zu ungunsten der schwächsten Verkehrsteilnemer aus.
Die letzten Gestaltungselemente der neuen Birmensdorfer Ortsdurchfahrt, wie beispielsweise neue Bäume und Sitzbänke, tragen kein bisschen zur Sicherheit bei und sind bestenfalls reine optische Augenwischerei.
Versandt: 7. September 2011 an den Tages-Anzeiger (Interview mit Herrn Stocker am 6. September 2011).
Zitat Ernst Stocker: Andere Gemeinden wollten auch schon Kantonsstrassen in Begegnungszonen umwandeln. Wir haben das nicht akzeptiert.
Frage an Herrn Stocker: Warum wurde das in Birmensdorf akzeptiert? Es gibt auf der Hauptachse durchs Dorf praktisch keine physischen Trottoirs mehr. Die Abgrenzung zur Strasse ist nur noch optischer Natur. Das ganze realisiert mit Tempo 50 und ohne bauliche Hindernisse. Folge: In unserer "Begegnungszone" begegnen dem Fussgänger überall und jederzeit Autos. Diese parken ungeniert allerorts, selbst auf den Aufmerksamkeitszonen der Fussgängerstreifen. Das Einparken in die Parkplätze (auf den Pseudo-Trottoirs angelegt!) erfolgt meistens nicht von der Strasse aus, man könnte ja den Autoverkehr behindern. Wie viel einfacher ist es da, die Fussgänger herumzuscheuchen.
Und niemand unternimmt etwas zum Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer.
Eintrag:
Sich Gehör verschaffen, sich austauschen und gegenseitiger Respekt. Erfolgsrezept für jeden interactiven Austausch. Persönlich vertraue ich dem Planer, da ich meine Kompetenzen im eigenen Berufsaltag. Es gab sicherlich ein Ausschreiben an dem sich jeder mit Kompetenz im Strassenbau bewerben konnte.
Antwort:
Vertrauen kann man nur so lange, bis dieses gebrochen wird. Kompetenz zum Gewinnen einer Ausschreibung ist sicherlich vorhanden. Strassenbau unter Einbezug einer möglichst grossen Sicherheit speziell auch für die schwächsten Verkehrsteilnehmer würde aber noch andere Kompetenzen voraussetzen.
Anmerkung: Die Platzierung Ihrer Geschäftsadresse ist natürlich nichts weiter als SPAM. Das passt natürlich bestens zur falschen Mailadresse, welche Sie im Gästebuch verwendet haben.
Eintrag:
Re: Angsterlebnis auf abgeflachtem Trottoir:
Ich verstehe Ihre Bedenken. Nur bin ich weiter der Auffassung, dass
die Lösung allfälliger Probleme erst auf Grund der
praktischen Erfahrung möglich ist.
Antwort:
Wir haben eindeutig zu lange geschwiegen. Was zu langes Zuwarten
bewirkt, müssen wir täglich leidvoll erleben.
Während wir warten, werden ständig neue, nicht mehr
veränderbare Tatsachen geschaffen.
Eintrag:
Flankierende Massnahmen:
Einzelne besorgte und interessierte Birmensdorfer Einwohner
äussern sich im Diskussionsforum skeptisch zum Umbau der
Durchgangsstrass im Birmensdorfer Zentrum. Diese Skepsis beruht auf
Eindrücken und Erfahrungen im Bauzustand. Eine abschliessende
Beurteilung ist aber erst möglich, wenn der Umbau
abgeschlossen ist. Heute fehlen noch wesentliche Elemente der
räumlichen Gestaltung, wie Schutzpfosten, Beleuchtungsmasten,
Bepflanzungen und Markierungen. Auch die Verkehrslenkung durch
Pförtneranlagen und die Sperrung der Lielistrasse können
erst nach Eröffnung der Autobahn wirksam werden.
Die Ortsdurchfahrt wird in erster Linie durch den Kanton und die
Nationalstrasse finanziert. Die Gemeinde steuert für die
Gestaltung im strassennahen Raum 22 % * der Kosten bei und hat sich
damit ein wichtiges Mitspracherecht gesichert. Das Projekt wurde
bis ins Detail in laufender Absprache zwischen Vertretern der
Gemeinde und den Fachleuten des kantonalen Tiefbauamtes und der
Kantonspolizei entwickelt. Aus diesem Grunde ist es nicht
möglich, auf Anregungen und Optimierungswünsche, wie oft
erwartet, eine umgehende Antwort zu erteilen, sind doch stets alle
beteiligten Stellen in den Planungsprozess einzubeziehen. Die
Realisierung ist grundsätzlich an die durch die
Gemeindeurnenabstimmung und den Regierungsrat genehmigten Vorgaben
gebunden. Punktuelle Anpassungen oder Verbesserungen sind aber
möglich. Absprachen mit angrenzenden Grundeigentümern
aber auch Hinweise aus der Bevölkerung haben denn auch zu
Verbesserungen beigetragen. Bei allen Diskussionen um die vielen
Details wird das Ziel nicht aus den Augen gelassen: „Mehr
Lebensqualität und Sicherheit im Dorfzentrum“ **.
* Ortsdurchfahrt + Urdorferstrasse:Kt: 5.6 Mio Fr.; Gde: 1.6 Mio
Fr.
** Titel der Abstimmungsbroschüre
Gemeinderat Birmensdorf
Antwort:
Mit graut jetzt schon vor dieser räumlichen Gestaltung.
Offensichtliche Fehler wie fehlender Platz auf den Fahrbahnen
(fehlende Fahrradstreifen), fehlende Randsteine, Autos auf dem
Trottoir, diskriminierende Pflästerungen, etc. etc. lassen
sich nicht einfach so weggestalten.
Bemerkungen:
Eintrag:
Re: Kleine amateurhafte Rechtskunde zum Strassenverkehr
Sehr geehrter Herr Chatelain
Seitens der Gemeinde sind wir zur Zeit am erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit dem Architekten und dem Kanton. Wir haben mit ZABBS, Schweizerischer Blindenbund, Beratungs- und Rehastelle, Frau Lea Appiah, eine Begehung vor Ort durchgeführt und es gibt gute Möglichkeiten eine Verbesserung der Situation zu erwirken. Wir werden in der zweiten Hälfte Oktober mit Betroffenen eine Begehung vor Ort veranlassen, um zu prüfen, ob die Anpassungen ihren Zweck erfüllen.
Mit freundlichen Grüssen
Gemeindeverwaltung Birmensdorf
Antwort:
Dieser beschönigende Eintrag darf nicht unwidersprochen bleiben. Aus verschiedenen Gründen wurde bisher Stillschweigen bewahrt.
Tatsächlich hat sich folgendes zugetragen:
Anfang 2007 erwähnte der Architekt uns gegenüber, um kritische Äusserungen zu entkräften, dass Organisationen wie BfU und die Schweizerische Fachstelle für behindertengerechtes Bauen bei der Planung einbezogen worden seien. Spätere Abklärungen haben ergeben, dass dies zumindest bezüglich der Schweizerischen Fachstelle für behindertengerechtes Bauen nicht stimmte. Wir wissen zwar nicht, inwieweit die Vorschriften dieser Fachstelle gesetzlich relevant sind (der unserer Meinung nach zentrale Artikel 1.1.3 "Abgrenzung zur Fahrbahn" ist auf diesen Seiten merhfach zitiert worden). Immerhin hat diese Lüge dazu geführt, dass diese Fachstelle erst im Herbst 2007, als praktisch schon alles verbaut war, vom Kanton beinahe ultimativ zu einer Baustellenbesichtigung "eingeladen" worden ist. Ihre Vertreterin war entsprechend entsetzt darüber, was sie dabei zu sehen bekommen hat.
Eintrag:
Re: Velofahrer, Fussgänger und Auto
Als Velofahrer empfiehlt es sich die Durchgangsstrasse im Bereiche der Kopfsteinpflaster (Mittelstreifen und Trottoir) zu meiden. Von Urdorf her kommend signalisiert bei der Güpfkreuzung ein offizieller Veloweg die Dorfdurchfahrt für Radfahrer. Der Weg führt der Reppisch entlang, überquert die Stallikonerstrasse und führt an der kath. Kirche vorbei. Dort weist eine weitere Velotafel auf die div. Radwege hin. Weiter besteht die Möglichkeit die Durchgangsstrasse bei der Migrol Tankstelle (dort endet der markierte Radweg auf der Strasse) zu verlassen und rechts in die Poststrasse einzubiegen. Dort überquert man die kleine Brücke des Wüeribach, fährt gerade aus und mündet links in die Wulikerstrasse ein, überquert die Lielistrasse und fährt am Feuerwehrgebäude vorbei in die Breitestrasse hinein. Auf diese beiden Arten lassen sich für Radler der Dorfkern umfahren.
Antwort:
Liebe Frau Holzhammer
Und welche Lösung haben Sie für die Birmensdorfer, welche umweltfreundlich im Dorfkern einkaufen gehen möchten? Auch diese haben ein Anrecht auf einen (früher vorhandenen!) Velostreifen.
Eintrag:
Re: Fussgängerstreifen (fehlt noch) unterhalb des Bahnhofs
Täglich überquere ich an der „bekannten Stelle“ -- beim Restaurant Station unterhalb des Bahnhofes -- die Zürcherstrasse. In der Zwischenzeit wurde auch der Fussgängerstreifen aufgemalt. Ich kann mit dem besten Willen nichts Abnormales an dieser Strassenüberquerung finden. Allerdings finde ich, dass die ewige Nörglerei eines gewissen Forumschreibers zu weit geht.
Antwort (12. August 2008):
Liebe Frau Holzhammer
Sie dürfen mich gerne beim Namen nennen. Leider ist diese Nörglerei, wie Sie sie nennen, bitter nötig. Und ich versichere Ihnen, dass ich sie absolut nicht gesucht habe!
Es freut mich für Sie, dass Sie beim Birmensdorfer Zentrumsumbau bis auf flatternde Plastikschutzfolien offenbar keine Probleme sehen. Ich jedenfalls fühle mich als Fussgänger in den umgebauten Regionen überhaupt nicht mehr sicher. Und ich weiss, dass ich nicht der einzige bin. Ganz speziell sorge ich mich (nicht nur) um meine Kinder. Oder finden Sie es etwa normal, dass wie unterhalb des Bahnhofs für die Fussgänger eine Art Halbinsel gebaut wird, welche Sicherheit suggeriert, aber vom motorisierten Verkehr problemlos überfahren werden kann? Ich finde dies gelinde gesagt extrem nicht normal.
Es kommt nicht von ungefähr, dass der Verkehrsinstruktor einmal verlauten liess, er wisse nicht, wie er die Kinder zum sicheren Überqueren der Strasse mit den abgeflachten Pseudotrottoirs anleiten soll.
Zur Zeit wird im Dorf ja viel geredet. Zu den eher utopischen Behauptungen zähle ich jene, dass auch zumindest einzelne Gemeinderatsmitglieder mit den realisierten Umbauten unzufrieden sein sollen. Falls dem so wäre, müsste diesen Mitgliedern vorgeworfen werden, sich zuwenig für das Allgemeinwohl und gegen die Allmacht des Kantons gewehrt zu haben.
Noch etwas zum Schluss: Ich arbeite in Birmensdorf und werde regelmässig von Mitarbeitern (die meisten wissen nichts von meinem Engagement) bezüglich der hiesigen Situation angesprochen. Dabei muss ich feststellen, dass Birmensdorf zu einer absoluten Lachnummer verkommen ist. Die negativen Kommentare überwiegen massiv.
Eintrag:
Re: Geländer Zürcherstrasse vis-à-vis Tankstelle Poststrasse
Die Verlegung des Fussgängerüberganges bei der Garage Kopf in Richtung Drogerie Treib wurde seitens des Kantons mit der Bedingung verknüpft, dass der Schulweg teilweise verlegt bzw. abgekröpft wird. Dies ist der Grund, dass das Geländer entlang der Zürcherstrasse nicht weiter geht. In der Zwischenzeit wurde zum Schutz der Schüler eine provisorische Verlängerung bis zum Einmündungsbereich der Swisscom erstellt. Die Schulwegverlegung wird nächstes Jahr ausgeführt und soll mit einem zusätzlichen Baum und einem Bank ergänzt und somit der Sicherheit und der Gestaltung gerechet werden.
Antwort (11. November 2008):
Liebes Bauamt
Diese Information besagt soviel wie nichts und würde gut zum heutigen Datum passen, wenn der Anlass nicht so traurig wäre.
Es fehlt auch nur schon ein Ansatz einer Begründung für diese absolut unverständliche Forderung des Kantons. Der Schulweg soll, auf Kosten der Primarschulgemeinde (Land, evtl. sogar Finanzmittel!) verlegt werden. Das stinkt ganz fest nach einem oberfaulen Kuhandel. Was sonst könnte den Kanton dazu bewegen, eine derart unsinnige Forderung aufzustellen?
Statt eines nichts sagenden Statements wäre eine detaillierte Begründung angezeigt. Es stellt sich wieder einmal die Frage danach, was da vor den Steuerzahlern verheimlicht werden soll.
Sehr geehrte Herr Jucker
Wie Sie ja am seinerzeitigen Treffen vor der Drogerie Treib gemerkt haben, sind wir mit dem Umbau der Zürcherstrasse mit den abgeflachten Trottoirs und den Pflästerungen aus praktikablen und sicherheitstechnischen Gründen alles andere als einverstanden.
Grundsätzlich ist es ja so, dass die abgeflachten Trottoirs dazu geführt haben, dass praktisch nur noch Kinder, Familien und ältere FussgängerInnen die Fussgängerstreifen benützen. Die übrigen Fussgänger überqueren die Zürcherstrasse wie die Hühner, ohne Rücksicht auf eine Vorbildfunktion für die Kleinen, wo immer es ihnen gerade passt. Die schmale Fahrspur ihrerseits führt dazu, dass Lastwagen und Busse mangels Platz gelegentlich kurz auch aufs Trottoir gelangen.
Bezüglich der Situation für die Kinder und der damit zusammenhängenden Verkehrsinstruktion Ihrerseits gelangen wir mit einer Frage an Sie. Die Kinder lernen ja, mit den Fussspitzen bis an den Randstein zu gehen und dort den Verkehr zu beobachten. Auf geteerten, normal hohen Trottoirs mit farblich abgehobenem Randstein an normal breiten Strassen ist das sicher OK. Im Bereich der Pflästerungen gibt es keinen farblich klar abgegrenzten Randstein mehr und die Lastwagen donnern extrem nahe an diesem Pseudorandstein vorbei oder geraten eben gar gelegentlich aus Platzmangel darauf. Daher unsere Frage: Wie werden Sie die Kinder in dieser extremen Gefahrenzone im Verkehrsunterricht instruieren? Einfach nur etwas weiter zurückzustehen kann ja auch nicht die Lösung sein, da es dafür zum einen wohl kaum eine praktikable, kindergerechte Regel gibt und zum anderen die Lichtkandelaber im Blickbereich stören und die Autos auf den Trottoirparkplätzen viel zu nahe bei den Fussgängerstreifen stehen und die Uebersicht aus sicherer Distanz zur engen Fahrbahn für Kinder verunmöglichen. Ganz abgesehen davon, dass viele Autos nicht von der Strasse aus auf die Parkplätze gelangen, sondern dazu den Weg von hinten via das einladend breite Trottoir wählen (Auffahrt, spätestens wenn alles mit den hässlichen Pfosten verbaut ist, nur noch via Fussgängertreifen!).
Wir sind gespannt auf Ihre Antwort.
Freundliche Grüsse
Bettina und Fred Chatelain
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01.10.2009