Letzte Aenderung am 04.12.2000
TC Baar I für Zwischenrunde qualifiziert, TC Baar II knapp ausgeschieden
Heute Sonntag, 6. Februar 2000 fand in Amriswil die Qualifikationsrunde zur Herren Schweizer Meisterschaft im Torball statt. Die sechs Erstrangierten qualifizierten sich für die Zwischenrunde vom 19. März 2000 in Uzwil. An den Start gingen sieben Teams, davon zwei des Torballclub Baar.
Gleich im Startspiel trafen die beiden Baarer Teams aufeinander. Dabei ging TC Baar I bis zur Pause 3:1 in Führung. TC Baar II kam bis auf 5:4 heran, verlor schliesslich klar mit 7:4.
Nach anfänglichem Rückstand bezwang in der Folge Baar I den BS Basel mit 10:4. Im folgenden, desolaten Spiel verlor Baar I gegen den BSC Zürich mit 2:5. Nach gutem Beginn und dem verletzungsbedingten Ausscheiden des Nationalspielers Francesco Indaco musste Baar I den gastgebenden Amriswilern mit 3:6 den Vortritt lassen. Gegen Gloria Bern stand es für Baar I bereits zur Pause 0:4. In der zweiten Halbzeit wurde Baar I stärker und kam auf 3:4 heran. Mit grösserem Risiko zum Sieg musste aber eine 4:7 Niederlage hingenommen werden. Gegen Schweizer Meister Black Flash Bern konnte bis zur Pause nach anfänglichem Rückstand ein 2:2 erzielt werden. Baar I ging gar 3:2 in Führung, wurde bis zum Schluss aber mit 4:6 bezwungen.
TC Baar II musste trotz gutem Spiel nach zwei Abwehrfehlern gegen BS Basel eine knappe 1:2 Niederlage hinnehmen. Gegen Vize-Schweizer Meister Amriswil stand es zur Pause 2:2. Danach gelang Baar II zwei weitere Treffer. Gleichzeitig steigerten sie sich in der Defensive, was zum völlig überraschenden und verdienten 4:2 Sieg reichte. Trotz gutem Spiel gegen den BSC Zürich kam Baar II nicht über eine 3:5 Niederlage hinhaus. Gegen die Titelverteidiger von Black Flash Bern konnte lange gut mitgehalten werden. In den Schlussminuten musste aber noch eine 2:7 Niederlage hingenommen werden. Das Schlussspiel gegen Gloria Bern begann schlecht. Schon zur Pause stand es 0:4. Die Gegenwehr konnte nicht verstärkt werden, so dass es bis zum Schluss zu einer 1:8 Niederlage kam.
Die gut organisierte Veranstaltung endete mit einem klaren Sieg des verlustpunktlosen Schweizer Meisters Black Flash Bern, vor Gloria Bern und Amriswil. Deutlich distanziert, auch leistungsmässig, wurden die punktgleichen TC Baar I, BSC Zürich, BS Basel und die knapp nicht qualifizierten TC Baar II.
TC Baar I mit: Francesco Indaco, Stefan Imhasly, Guido Walliser, Thomas Imhasly, Trainer Robert Fuchs: "In Anbetracht des verletzungsbedingten Ausfalls von Francesco Indaco enttäuschte nur der Match gegen des BSC Zürich. Die Jungen, alle unter 21jährigen, spielten in Anbetracht der Umstände gegen die arriverten Gegner sehr gut und verdienten das Erreichen der Zwischenrunde."
TC Baar II mit Donat Schädler, Oskar Betschart, Fabrice Mengato, Kaspar Widmer, Coach Christine Schädler: "Das erstmals zusammen spielende Team spielte bis auf die Schlussmatches gut. Auch hier fügten sich die beiden Jungen Oskar Betschart und Fabrice Mengato sehr gut ins Team ein. Schade, dass es knapp nicht reichte, aber die jungen Spieler sind ein Versprechen für die Zukunft."
Erfolgreiches Baarer Räbeturnier
Am Samstag, 11. März 2000 veranstaltete der TC Baar das 5. Räbeturnier für Damen und Herren, mit Internationaler Beteiligung aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Dank dem Einsatz von über 30 Helfern und der Führung der Festwirtschaft durch den Zug International Woman’s Club wurde das diesjährige Räbeturnier ein Erfolg. Ein Erfolg wurde auch der Prominentenmatch mit dem Räbevater und Vertretern der Gemeinde Baar gegen Vertreter der Schule Sonnenberg Baar.
Baarer Damen gute Zweite, Baar Jugend überraschte
Das Damenturnier mit einer sehr starken Besetzung wurde mit nur einem Unentschieden bei 5 Siegen von Vorarlberg gewonnen. TC Baar Damen nutzte dieses Freundschaftsturnier zum Einsatz der Spielerinnen auf verschiedensten Positionen. Gegen Vorarlberg musste eine Niederlage und gegen Bozen und Zürich Unentschieden bezogen werden. Hinter den Italienischen Meisterinnen Bozen plazierte sich überraschend das Team von TC Baar Jugend. Dahinter rangieren die Damen aus Amriswil, vor Zürich und Mulhouse. Die vielen knappen Resultate zeigten die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes.
TC Baar Damen mit Annina Fetz, Barbara Amrein, Ramona Weber, Christine Schädler, Trainer Robert Fuchs: "Die Offensivspielerin Ramona Weber wird für die kommenden Monate nach Amerika verreisen. An der Schweizer Meisterschaft vom 6. Mai müssen wir deshalb mit einer neuen Zusammensetzung antreten. An diesem Turnier erprobten wir verschiedene Varianten."
TC Baar Jugend mit Fabrice Mengato, Edith Betschart, Yasar Aytar, Martin Waser, Shaqir Vokshi, Trainer Helmut Annen: "Es ist sehr gut, dass auch das Jugendteam vermehrt zu Einsätzen kommt. Mit Fabrice Mengato hatten wir einen Spieler, der einen wesentlichen Anteil am guten Resultat hat."
Beide Baarer Herrenteams mit guten Resultaten
Das Herrenturnier wurde auch in diesem Jahr von den Vorjahressiegern und Deutschen Meister Landshut dominiert. Einzig gegen die sehr stark auftrumpfenden TC Baar I musste nach einem begeisternden Match eine 4:5 Niederlage bezogen werden. TC Baar I musste aber gegen Zürich eine knappe, und gegen Treviglio eine Niederlage entgegennehmen. Trotzdem reichte es zu Rang zwei. TC Baar II konnte im stark besetzten Turnier gegen Basel und Treviglio je ein Unentschieden zu ergattern. Einzig Landshut konnte sich klar absetzten, während sich die folgenden Teams meint knappe Spiele lieferten.
TC Baar Herren I mit Stefan Imhasly, Guido Walliser, Francesco Indaco, Thomas Imhasly, Coach Kaspar Widmer: "Alle Spieler wurden abwechselungsweise eingesetzt. Höhepunkt war der begeisternde Match gegen Landshut. Trotz einem leistungsmässigen Durchhänger konnte der zweite Rang erreicht werden. Wir sind zufrieden."
TC Baar Herren II mit Donat Schädler, Stefan Mathis, Marcel Meier, Oskar Betschart, Trainer Oliver Koch: "In diesem starken Teilnehmerfeld schlug sich mein Team gut. Viele Matches wurden knapp verloren. Die beiden Unentschieden zeigen, dass wir mithalten können."
Baar, 11. März 2000,
Trotz starker Leistungsschwankungen, BSCZ Herren zweiter Platz in Baar
Sieben Teams aus Deutschland, Italien und der Schweiz nahmen am diesjährigen Räbeturnier teil. Dieser freundschaftliche Wettkampf wurde bereits zum fünften Mal durch den TC Baar gut organisiert.
Der BSC Zürich startete mit einer 3 : 9 (1 : 3) Niederlage gegen den mehrfachen Europacupsieger Landshut mit einer klaren Niederlage. Gegen die schnell ausgetragenen und präziesen Angriffe hatte unser Team vor allem in der zweiten Halbzeit nichts entgegen zu setzen. Im Spiel gegen Baar 1 konnte eine 3 : 1 Führung nicht gehalten werden. Den Baarern gelang der Ausgleich. Mit etwas Glück und Cleverness konnte die Partie noch mit 5 : 4 gewonnen werden. Die anschliessenden Partien gegen Baar 2, Treviglio und Basel konnten schliesslich sicher gewonnen werden. Die Niederlage gegen Bozen war auf einige Abwehrfehler zurückzuführen.
Hauptgrund für die zum Teil desolate Abwehrleistung ist sicherlich der Trainingsrückstand. Auf Grund des Hallenwechsels konnte in den vergangenen Wochen kein Training durchgeführt werden.
BSC Zürich mit: 1 Bolliger Fritz, 2 Bischofberger Silvio, 3 Frei Walter, 4 Denzler Andres, Trainer: Risi Pascal
Als Trainer des Zürcher Teams sehe ich mehrere Ansatzpunkte, um unsere Leistung zu charakterisieren. Von 7 Teams sind wir auf Grund der geschossenen Tore gemeinsam mit einem anderen Team letzte. Gemäss den erhaltenen Tore wären wir dritte und auf Grund der Tordifferenz und der Punkte sind wir sechste.
Aber das wichtigste: Die Leistung, vor allem in defensiver Hinsicht, war bedeutend besser als der zweitletzte Rang. Wenn man bedenkt, dass die 3 zur Verfügung stehenden Spielerinnen (Ursi Graf, Barbara Rubin, Annelies Müller) noch nie zusammen spielten, Annelies gar seit einem Jahr nicht mehr trainierte und keine Auswechselspielerin zur Verfügung stand, darf ich sagen, dass das Team ein gutes Turnier bestritt.
Neben der allgemein dürftigen Schussausbeute schlägt vor allem die katastrophale Auswertung der Strafstösse und Penalties zu Buch. Uebers ganze Turnier betrachtet schossen wir aus diesen Situationen nur 1 oder 2 Tore. Alleine gegen Vorarlberg hatten wir 2 nicht verwertete Penalties zu beklagen.
So verlief das Turnier aus unserer Sicht:
Vorarlberg, 2 : 3
Mit etwas mehr Cleverness (siehe oben) hätten wir überraschenderweise sogar gewinnen können. Allerdings ist auch Vorarlberg dabei, neue Spielerinnen ins Team zu integrieren. Bemerkenswert: 2 wunderschöne Hüpfertore durch Ursi Graf aus der Hocke.
Baar, 4 : 4
Bis 2 Sekunden vor Schluss lagen wir immer zurück, ehe Annelies Müller mit ihrem ersten Tor ausgleichen konnte. Meine Interventionen in der Pause und beim Timeout wurden in Tore umgesetzt.
Baar Jugend, 5 : 5
Schlechte erste Halbzeit zum 2 : 5. Der Ausgleich erfolgte wiederum kurz vor Schluss. Wie gegen Baar brachten meine Forderungen die nötigen Tore. Allerdings half uns der gegnerische Coach mit einer unglücklichen Auswechslung, welche er erst beim Stand von 4 : 5 wieder rückgängig machte. Barbara Rubin gelangen diesmal die entscheidenden Tore.
Bozen, 3 : 6
Obwohl wir in Führung gingen spielten wir viel zu verkrampft und die Schüsse gelangen nicht mehr so gut wie zuvor. Beide Teams machten etwa gelich viele Fehler, welche zu Toren führten. Aber im Gegensatz zu uns schoss Bozen mehrere unhaltbare Tore.
Mulhouse, 2 : 5
Aehnlicher Kommentar wir gegen Bozen. Diese Niederlage schmerzt aber speziell, da wir zum einen erstmals seit 9 Jahren gegen diesen Gegner verloren und zum anderen alle anderen Teams mit Mulhouse keinerlei Probleme hatten. Wahrscheinlich steckte der Gedanke, dass man dieses Team problemlos schlagen könne zu tief in den Spielerinnen. Ob mans glaubt oder nicht: Wir gingen sehr schnell mit 2 : 0 in Führung.
Amriswil, 3 : 3
Ein begeisterndes, hart umkämpftes Spiel, bei dem wir meist vorn lagen, ehe wir kurz vor Schluss noch ein haltbares Tor zum Ausgleich kassierten. Nach 2 Durchhängern sorgte dieser verdiente Punkt für einen versöhnlichen Abschluss des Turniers.
Uznach, 19. März 2000: Torball Schweizer Schweizer Meisterschaft Herren: Zwischenrunde / Suisse-Cup 2000: reiner Baarer Final mit Überraschung
Am Sonntag, 19. März 2000 führte die Lehrlingsvereinigung der Firma Bühler AG Uzwil in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Torballvereinigung STBV die Zwischenrunde zur Herren-SM und den Suisse-Cup 2000 durch.
TC Baar Herren enttäuschend: nicht für die Finalrunde qualifiziert
An der Zwischenrunde der Herren Schweizer Meisterschaft 2000 konnten noch die sechs erstrangierten Teams aus der Qualifikationsrunde von Anfang Februar in Amriswil teilnehmen. Allgemein wurde erwartet, dass sich die Favoriten Gloria Bern, Amriswil und Titelverteidiger Black Flash Bern mühelos für die Finalrunde der vier Besten vom 6. Mai 2000 in Näfels qualifizieren werden. Gleich zu Beginn gewannen die drei Favoriten gegen die drei weniger hoch eingeschätzten Teams. Die Treffen auf gleicher Ebene zwischen Baar und Basel, sowie Gloria Bern und Amriswil endeten je Unentschieden. Im Spiel BlackFlash gegen Baar gingen die amtierenden Schweizer Meister zur Pause mit 3:0 in Führung. Baar ging dann seinerseits in Führung, um dann in der Schlussminute doch noch den Kürzeren zu ziehen. Basel und Zürich unterlagen den Amriswil und Gloria Bern nur knapp. Im Duell der Kandidaten für den letzten Finalrundenplatz zwischen Zürich und Baar behielten die Zürcher von Anfang bis am Schluss resultatmässig die Oberhand. Auch Tagessieger Amriswil konnte von den Baarern nicht gefährdet werden. Zürich machte mit einem Sieg gegen Basel seine Finalrundenteilnahme endgültig klar.
Resultate: BlackFlashBern - BS Basel 6:4, Amriswil - BSC Zürich 10:2, GloriaBern - TC Baar 8:4, BSC Zürich - BlackFlashBern 1:6, TC Baar - BS Basel 2:2, GloriaBern - Amriswil 5:5, BlackFlashBern - TC Baar 8:6, BS Basel - Amriswil 3:4, BSC Zürich - GloriaBern 6:7, Amriswil - BlackFlashBern 5:3, BSC Zürich - TC Baar 7:4, GloriaBern - BS Basel 9:2, Amriswil - TC Baar 6:4, BS Basel - BSC Zürich 4:6, BlackFlashBern - GloriaBern 3:3
Rangliste: 1. Amriswil 9 Pkt, 2. Gloria Bern 8 Pkt, 3. Black Flash Bern 7 Pkt, 4. BSC Zürich 4 Pkt, nicht für die Finalrunde qualifiziert: 5. TC Baar 1 Pkt (-11 Tore), 6. BS Basel 1 Pkt (-12 Tore)
TC Baar Herren mit: Guido Walliser, Francesco Indaco, Stefan Imhasly, Thomas Imhasly, Coach Kaspar Widmer: "Nach dem guten Räbeturnier vom letzter Woche und guten Resultaten im Verlaufe des Jahres erhofften wir uns die Qualifikation für die Finalrunde. Trotz guten Einzelleistungen fanden wir nicht zum Kollektivspiel, womit wir uns nicht durchsetzten konnten."
TC Baar Herren 2 überraschend Suisse-Cup-Sieger über TC Baar Damen
Der Suisse-Cup 2000, an dem alle Interessierten ausser den Teilnehmern der Zwischenrunde zugelassen sind, konnte mit 9 Teams durchgeführt werden. Zuerst wurde eine einfache Runde gespielt. Die zwei Erstrangierten qualifizierten sich für den Final.
Titelverteidiger TC Baar Damen gewann trotz mässigem Beginn sämtliche Vorrundenspiele. Mit nur zwei Niederlagen qualifizierte sich überraschend TC Baar Herren 2 als Finalgegner. Amriswil Damen hatte neben Niederlagen gegen TC Baar Damen und BSC Zürich auch ein Unentschieden gegen BARICO Bern hinzunehmen, was die Finalteilnahme kostete. Am Ende des Mittelfeldes klassierte sich TC Baar Jugend mit Siegen gegen die schlechter Rangierten Zollikofen II und JTG Zürich, sowie einem Unentschieden gegen Zollikofen I.
Im Finalspiel ging TC Baar Herren 2 durch zwei Tore von Oskar Betschart in Führung. Marcel Meier mit zwei weiteren Toren baute diese gar noch aus, bevor TC Baar Damen durch Annina Fetz noch zum Ehrentreffer kam. Die Überraschung ist gelungen und zeugt von einer guten kommenden Generation und löst beim Nachwuchs weitere Motivation aus.
Schlussrangliste: 1. TC Baar Herren 2, 2. TC Baar Damen, 3. Amriswil Damen, 4. Zollikofen I, 5. BARICO Bern und BSC Zürich Damen, 7. TC Baar Jugend, 8. JTG Zürich, 9. Zollikofen II
TC Baar Herren II mit: Oskar Betschart, Stefan Mathis, Fabrice Mengato, Marcel Meier, Coach Hans-Peter Schümperli: "Nach einer guten Vorrunde wuchs das Team im Final nach der Führung über sich hinaus. Verteidigte was das Zeug hielt und baute gegen das routinierte Damen-Team noch den Vorsprung aus."
TC Baar Damen mit: Ramona Weber, Barbara Amrein, Annina Fetz, Christine Schädler, Trainer Robert Fuchs: "In den Gruppenspielen wurden wiederum verschiedene Aufstellungen und Spielvarianten getestet. Im Final hatte unser Herren 2-Team immer die Nase vorn. Die Jungen kommen!."
TC Baar Jugend mit: Yasar Aytar, Edith Betschart, Martin Waser, Fabienne Schümperli, Trainer Helmut Annen: "Die junge n Baarer konnten zumindest mit den Konkurrenz-Team mithalten oder diese gar schlagen. Es war für uns sicher ein gutes Turnier mit neuen Erfahrungen."
Uzwil, 19. März 2000, CH-Meisterschaft Zwischenrunde
Starker Endspurt, Qualifikation für die Finalrunde geschafft!
Von den sechs Teilnehmern, die aus der Qualifikationsrunde übrig blieben, mussten sich heute wieder zwei Teams aus dem Rennen um die 24igste CH-Meisterschaft verabschieden. Die Favoriten Black-Flash Bern, Gloria Bern und Amriswil setzten sich wie erwartet durch. Um den letzten, vierten Platz, der zur Teilnahme an der Finalrunde berechtigt, war ein spannender Kampf zwischen BS Basel, TC Baar und dem BSC Zürich zu erwarten. Das dreier Duell wurde dann auch in den direkten Begegnungen durch die gut aufspielenden Zürcher entschieden.
Nach den drei Niederlagen gegen Amriswil (2 : 10), Black-Flash (1 : 6) und Gloria (6 :7) überzeugte der BSC Zürich erstmals im Spiel gegen Baar. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zeigte das Team Varianten und vermochte mit einer mental starken Leistung zu begeistern. Das 7 : 4 ging in Ordnung. gegen Basel kamen die Zürcher nur nach dem kurzzeitigen Ausgleich nochmals in Gefahr das Spiel zu verlieren. Jedoch Silvio Bischofbergers und Walter Freis Tore zum 6 : 4 Endstand machten dann aber alles klar.
Am 6. Mai in Näfels treten die Zürcher als klare Aussenseiter an. Schon jetzt beträgt der Rückstand auf die Bronzemedaille drei Punkte.
BSC Zürich mit: 1 Bolliger Fritz, 2 Bischofberger Silvio, 3 Frei Walter, 4 Denzler Andres, 5 Häni Michael, Trainer: Risi Pascal
Torball-Turnier in Uzwil: Und alle halfen mit!
Mit Torball haben sich blinde und sehbehinderte Menschen in einer Sportart emanzipiert, in der nur Hör- und Tastsinn zählen. Ursi Graf, blinde Mitarbeiterin der Lehrlingsabteilung, organisierte im März mit freiwilliger Unterstützung von rund 30 Bühler-Lehrlingen ein bedeutendes Turnier in der Uzwiler Breitihalle.
In der Halle herrscht absolute Stille. Jedes Geräusch werten die sechs Spieler in Sekundenschnelle aus, um sofort reagieren zu können, wenn der Ball herbei zischt. Torball ist nicht zu vergleichen mit anderen Ballsportarten. Statt mit den Augen «sehen» die Spieler nur mit ihren Ohren und ihrem Tastsinn. Zur räumlichen Orientierung auf dem Spielfeld helfen lediglich drei dünne Matten. Torball ist die einzige Mannschaftssportart, die von Blinden und stark Sehbehinderten gespielt werden kann. Die Spielerinnen und –Spieler tragen eine Licht undurchlässige Dunkelbrille, damit Chancengleichheit besteht. In der Mitte des Spielfeldes sind 40 Zentimeter über dem Boden drei Leinen gespannt, die vom Ball nicht berührt werden dürfen. Das Tor erstreckt sich über die ganze Spielfeldbreite. Ziel des Spiels ist es, den Ball unter den Leinen hindurch und an den abwehrenden Spielern vorbei ins gegnerische Tor zu spielen.
Tief beeindruckt
Am 19. März fanden in der Mehrzweckhalle Breiti in Oberuzwil die Zwischenrunde und der Swisscup im Torball statt. Sechs Teams spielten um den Sieg in der Zwischenrunde, und neun machten den Titel des Swisscups unter sich aus. Die Spieler, die aus der ganzen Schweiz angereist kamen, erwartete in Uzwil eine grosse Fangemeinde. Viele der sehenden Zuschauer zeigten sich tief beeindruckt von den Leistungen der blinden Sportlerinnen und Sportler. Lanciert hat den Anlass Ursi Graf, Sekretärin in der Lehrlingsabteilung und selber «angefressene» Torballspielerin. Die blinde Mitarbeiterin konnte bei der Organisation auf die Unterstützung der Lehrlingsvereinigung zählen, die mit einem Aufgebot von zirka 30 Lehrlingen mithalf. Die Jugendlichen leisteten beim Spielbetrieb und in der Festwirtschaft wertvolle Unterstützung. Ein beispielloser Solidaritätsakt, der Schule machen sollte!
Noordzee-Cup vom 8. April 2000 in Brugge (Belgien)
Am 8. April fand in Brugge der Noordzee-Cup statt. Der Torballclub Baar nahm mit einem Damen- und einem Herrenteam an diesem Turnier teil.
Sieg von TC Baar Damen
Am Damenturnier spielen Teams aus Belgien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Unter anderem die belgischen Meisterinnen Mol und die amtierenden Europacupsiegerinnen aus Lommel.
Nach einem offensiv etwas harzigen Beginn gegen Marseille, steigerten sich die Damen vom Torballclub Baar in den Spielen gegen Dortmund und G.S.V.T. wesentlich. In einem hart umkämpften Spiel bezwangen sie Noordzee mit einem 3:2 Sieg. Das vorentscheidende 5. Spiel gegen das punktegleiche Mol gewannen die Baarerinnen mit 5:2. Für den Turniersieg brauchten die Baarer Damen im letzten Spiel gegen Lommel noch einen Punkt. Nach einem 1:3 Pausenrückstand gelang ihnen in den letzten zwei Spielminuten durch einen Penalty und einen Freistoss durch Annina Fetz der Ausgleich.
Resultate: Baar - Marseille 3:3; Baar - Dortmund 6:1; Baar - G.S.V.T 6:1; Baar - Noordzee 3:2; Baar - Mol 5:2; Lommel 3:3
Rangliste: 1. Baar Damen 10 Pkt. (26:10); 2. Marseille 8 Pkt. (29:21); 3. Mol 7 Pkt. (22:14); 4. Lommel 7 Pkt. (19:17); 5. Dortmund 5 Pkt. (16:27); 6. G.S.V.T 3 Pkt. (11:26); 7. Noordzee /22:28)
TC Baar Damen mit Barbara Amrein, Annina Fetz, Christine Schädler. Trainer Robert Fuchs: "Für uns ist es im Hinblick auf die Schweizermeisterschaften und den Weltcup in Marburg psychologisch wichtig, dass wir auch ohne die Torjägerin Ramona Weber international mithalten können."
TC Baar Herren auf Rang 4
Das Herrenteam wurde in zwei Gruppen gespielt. Der Torballclub Baar spielte in der Gruppe A gegen Mannschaften aus Belgien, Deutschland und Frankreich.
Die ersten zwei Spiele gegen Noordzee (8:4) und Augsburg (7:6) gewannen die Herren vom Torballclub Baar trotz nicht optimaler Leistung. Nach einer knappen Niederlage gegen Denderclub (5:6) gelang ein Topspiel gegen Gent (6:1). Das letzte Gruppenspiel wurde trotz gutem Spiel gegen Paris CSINI mit 3:4 knapp verloren.
In der Zwischenrunde trafen die Baarer Herren auf Dortmund (5:5), Brüssel (2:2) und Amriswil (4:4). Mit diesen Resultaten erreichten die Baarer den 4. Platz und somit den Einzug ins Halbfinal. Im Halbfinal gegen Amriswil unterlagen sie nach einem Pausenrückstand von 0:4 deutlich mit 1:4. Im Spiel um den 3. und 4. Platz mussten sich die Baarer mit einer 2:3 Niederlage gegen Paris CSINI geschlagen geben.
Resultate: Baar - Noordzee 8:4; Baar - Augsburg 7:6; Baar - Denderclub 5:6; Baar - Gent 6:1; Baar - Paris CSINI 3:4
Zwischenrunde: Baar - Dortmund 5:5; Baar - Brussel 2:2; Baar - Amriswil 4:4
Halbfinal: Baar - Amriswil 4:1
Spiel um den 3. Platz: Baar - Paris CSINI 2:3
Rangliste: 1. Amriswil; 2. Brussel; 3. Baris CSINI; 4. Baar; 5. Dortmund; 6. Augsburg; 7. Gent; 8. Mol; 9. G.S.V.T.; 10. Denderclub; 11. Olympia; 12. Noordzee
TC Baar Herren mit Thomas Imhasly, Stefan Imhasly, Francesco Indaco und Guido Walliser. Coach Donat Schädler: "Das junge Team zeigte in vielen Spielen Topleistungen, welche für die Zukunft einiges versprechen. Uns fehlte einfach noch die nötige Konstanz."
SeitenanfangDamen Schweizer Meisterschaft: Torballclub Baar ist Rekordmeister
Am Samstag, 6. Mai fanden in Näfels die 24. Schweizermeisterschaften im Torball statt. Für das Damenteam aus Baar galt es, den Meistertitel von 1999 zu verteidigen.
Zum Auftakt trafen die favorisierten Teams aus Baar und Amriswil (Meister 1995/96/97) aufeinander. Baar ging in Führung und gab diese nie mehr ab, obwohl die Amriswilerinnen in der zweiten Halbzeit noch einmal bis auf ein Tor herankamen. Nach einem hart umkämpften Spiel gegen BSC Zürich (2:1) gelang ein klares Resultat von 5:3 gegen Barico Bern.
Die Rückrunde begann wieder mit dem Spiel gegen Amriswil. Nach einem 0:1 Rückstand kehrten die Baarerinnen das Spiel zu ihren Gunsten und siegten mit 4:1. Nun brauchten sie aus den letzten zwei Spielen noch einen Sieg, um sich den 7. Schweizermeistertitel zu sichern. Dank einer defensiv guten Leistung gelang dies mit einem 4:0 Sieg gegen den BSC Zürich. Mit einem 3:3 unentschieden gegen Barico bewahrten sich die Damen aus Baar ihre Ungeschlagenheit.
Trainer Robert Fuchs: "Weil wir in jedem Spiel sehr geduldig waren und eine hervorragende Defensivleistung boten, haben wir diesen Titel verdient. Diese Leistung stimmt mich optimistisch für den Weltcup in Marburg."
Resultate: Baar : Amriswil 6:4 / 4:1 Amriswil : Barico 4:3 / 5:5 Zürich : Amriswil 6:6 / 4:7 Baar : Zürich 2:1 / 4:0 Barico : Zürich 3:5 / 1:4 Baar : Barico: 5:3 / 3:3 Rangliste Damen: 1. TC Baar 11 Pkte. (24:12), 2. Amriswil 6 Pkte. (27:28), 3. BSC Zürich 5 Pkte. (20:23), 4. Barico Bern 2 Pkte. (18:26)
Für Baar spielten Amrein Barbara, Aytar Yasar, Fetz Annina, Schädler Christine
Herren Schweizer Meisterschaft:
1. Amriswil, 2. Gloria Bern, 3. Black Flash Bern, 4. BSC Zürich; vor dieser Finalrunde ausgeschieden: 5. TC Baar 1, 6. BS Basel, 7. TC Baar 2
SeitenanfangDie SSG Blista-Marburg veranstaltete am 27./28. Mai 2000 den 2. Weltcup im Torball. Für die Schweiz nahmen TC Baar Damen als Titelverteidiger vom Weltcup 1998 in Bülach und Schweizer Meister 2000, sowie Amriswil Damen als SM-Zweite 2000 teil. Die Schweizer Herren vertrat Schweizer Meister 2000, Amriswil.
Torballclub Baar Damen Weltcupsieger 2000!
Die Baarer Damen als Titelverteidigerinnen des Weltcups nahmen das 2. Turnier um den Weltcup in Marburg ohne die in Amerika weilende Offensiv-Spielerin Ramona Weber in Angriff. Die gute Vorbereitung liess das Team jedoch zuversichtlich an diesen Weltcup antreten.
Die Vorrunde beendeten die Baarerinnen auf dem mässigen fünften Rang von neun rangierten Teams. Die Amriswil Damen belegten hinter Vorarlberg und Stuttgart den dritten Rang.
An der Zwischenrunde konnten sich die sechs erstrangierten der Vorrunde beteiligen. Die vier Erstrangierten wiederum qualifizierten sich für die Halbfinals. Die Baarer Damen konnten sich als Vierte gerade noch für die Halbfinals hinter Vorarlberg, Lommel und Stuttgart qualifizieren. Amriswil , wegen dem schlechteren Torverhältnis als Baar , und Bozen schieden aus.
Im folgenden Halbfinal trafen die Baarerinnen auf die bis anhin dominierenden Vorarlbergerinnen. Nach der offiziellen Spielzeit und auch nach folgenden Verlängerung stand das Resultat 1:1. So musste die Entscheidung über die Finalteilnahme per Penaltyschiessen herbeigeführt werden. Die Baarerinnen gewannen knapp mit 3:2 erzielten Penaltytoren.
Im anderen Halbfinal gewannen die Stuttgarterinnen gegen die letztjährigen Europacupsiegerinnen aus Lommel (Belgien) mit 4:2.
Das Finalspiel Baar gegen Stuttgart konnten die Titelverteidigerinnen aus der Schweiz mit 6:4 für sich entscheiden. Somit konnten beide bisher ausgetragenen Weltcups von TC Baar Damen gewonnen werden.
Beim Herren-Turnier kämpfte sich Schweizer Meister Amriswil ebenfalls in den Final vor, wo sie dann Landshut klar unterlagen.
Rangliste Weltcup Damen: 1. TC Baar (CH), 2. Stuttgart, 3. Vorarlberg, 4. Lommel (Bel), 5. Amriswil (CH), 6 .Bozen (Ita), 7. Marseille (Fra), 8. Mol (Bel), 9. Marburg (De), 10. Cameroon, 11. Gegoha (Gabun), 12. Zambia
Torballclub Baar Damen mit: Annina Fetz (Chur), Christine Schädler (Baar), Barbara Amrein (Weggis), Edith Betschart (Mühlau), Trainer Robert Fuchs (Baar): "Nach einem schlechten Start wurden wir immer besser, was uns in den Final und schliesslich zum Sieg brachte."
Rangliste Weltcup Herren: 1. Landshut (De), 2. Amriswil (CH), 3. VSV Nürnberg, 4. CSINI Paris, 5. Bruxelles, 6. Bozen, 7. Marburg, 8. Graz, 9. Poitiers, 10. Cameroon, 11. Gegoha (Gabun), 12. India, 13. Libanon, 14. Papua Neu Guinea, 15. Sudan, 16. Zambia
Amriswiler Torballer wieder Vizeweltcupsieger - die Damen erreichen den fünften Schlussrang
Vom 26. bis 29. Mai wurden in Marburg (Deutschland) der Damen- und Herrenweltcub im Blindentorball ausgetragen. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren kämpften neun Teams um die begehrte Trophäe. Die SSG Marburg organisierte einen guten Anlass. Leider musten afrikanische Teams im letzten Moment ihre Teilnahme absagen. Es blieben also die Torballnationen Frankreich, Österreich, Italien, Belgien, die Schweiz und Deutschland. Die Schweiz wurde bei den Damen vom Titelverteidiger TC Baar und Amriswil, bei den Herren von Amriswil vertreten. Der Spielmodus sah eine Vollrunde jeden gegen jeden vor, wovon sich die ersten sechs Teams für eine Zwischenrunde Qualifizierten. Die vier ersten spielten in den Halbfinals um den Einzug ins grosse Finale. Der TC Baar schaffte es, den Sieg von 1998 zu wiederholen. Die Amriswilerinnen belegten den guten fünften Schlussrang. Die Amriswiler Herren verteidigten den 1998 eroberten Vizeweltcupsieger-Titel.
Damen verpassen ganz knapp den Halbfinal
Die Amriswilerinnen spielten eine überraschende Vorrunde und qualifizierten sich problemlos für die Zwischenrunde. Leider liessen die guten Resultate der Vorrunde auf sich warten. Die zwei gewonnenen Punkte reichten nicht, um sich für die Halbfinals zu qualifizieren. Wegen des schlechteren Torverhältnisses mussten die Amriswilerinnen den Baarerinnen den Vortritt lassen. Somit belegten sie den guten fünften Schlussrang.
Amriswiler Herren wieder im Weltcupfinale
Die Amriswiler Herren spielten eine gute Vorrunde. Es war jedoch allen klar, dass es eine klare Steigerung benötigt, wenn man das erklärte Ziel, nämlich das Halbfinal, erreichen will. Diese Steigerung wurde sichtbar. Als drittklassiertes Team trafen die Amriswiler im Halbfinal gegen den Titelverteidiger CSINI Paris. Die Amriswiler gewannen das Halbfinale mit 2:1 Toren. Wegen eines Fehlurteils der Spielleitung reichten die Franzosen einen Protest ein, der von der Protestkommission gut geheissen wurde. Das Halbfinale musste wiederholt werden. Doch die Amriswiler liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und gewannen auch das Wiederholungsspiel mit 3:2 Toren. Das rein Deutsche Halbfinale entschied Landshut für sich. Der verlierer Nürnberg sicherte sich dann im kleinen Final gegen Paris den dritten Platz. Im grossen Final wurden die Amriswiler von den Landshutern überrollt. Nie und nimmer hatten die Thurgauer nur die geringste Siegeschance. Hoch verdient durften sich die Deutschen feiern lassen. Die Amriswiler gaben sich mit dem sehr guten zweiten Rang zufrieden.
Coach Bernhard Hagen meinte: "Wir haben bis am Schluss gut gekämpft, aber Landshut war klar die bessere Mannschaft. Es gelang ihnen alles. Nach dem fünften Tor des Gegners glaubten wir nicht mehr an unsere Chance. Doch wir sind mit unserer Leistung zufrieden!"
Am Samstag, 1. Juli 2000 wurde durch das OK ITTZ unter dem Vorsitz von Fritz Bolliger die 12. ITTZ in der Sportanlage Tüfi in Adliswil durchgeführt. Wiederum konnte ein hochklassiges Teilnehmerfeld mit 7 Damen- und 10 Herrenteams aus 5 Ländern eingeladen werden.
Damen-Turnier: Baarer Damen mässig
Das Damenturnier wurde in einer einfachen Runde gespielt. Die beiden Erstrangierten spielten dann in einem Final um den Turniersieg. Kurz vor dem Turnier musste Christine Schädler vom Torballclub Baar wegen einer Verletzung passen. An ihrer Stelle spielte die unerfahrene 14jährige Edith Betschart. Auch den beiden routinierten Annina Fetz und Barbara Amrein gelang das Turnier nicht nach Wunsch. So konnten die geschwächten, amtierenden Weltcupsiegerinnen nur einen Sieg gegen Mulhouse und ein Unentschieden gegen die Finalistinnen aus Zürich erzielen. Es siegte das Deutsche Damen-Nationalteam, welches im Final gegen die Titelverteidigerinnen vom BSC Zürich mit 6:4 gewann.
Resultate TC Baar: B - Mulhouse 5:2, B - Vorarlberg 4:9, B - Barico 2:3, B - Deutschland 4:5, B - Waasland 5:6, B - BSC Zürich 1:1
Rangliste: 1. Deutschland, 2. BSC Zürich, 3. Vorarlberg, 4. Waasland (Bel), 5. TC Baar, 6. Mulhouse, 7. Barico Bern, 7 Teilnehmer
TC Baar Damen mit: Barbara Amrein, Annina Fetz, Edith Betschart, Coach Brigitte: "Ausser der klaren Niederlage gegen Vorarlberg verloren wir drei Spiele mit nur einen Tor Differenz. Nur wenig fehlte für ein besseres Resultat."
Herren-Turnier: TC Baar nach guter Leistung nur Fünfte
Das Herrenturnier wurde zuerst in je zwei Gruppen gespielt. Die Baarer Herren starteten mit einem gut erkämpften 6:5 Sieg über Vorjahressieger Gloria Bern. Im folgenden Match gegen München glichen die Baarer wenige Sekunden vor Schluss noch aus. Das folgende Anspiel verwerteten die Münchner wiederum - Abpfiff und 3:4-Niederlage für die Baarer Herren trotz guter Leistung. Die wenig abgeklärten Brüsseler konnten dann mit 6:4 geschlagen werden. Zum Abschuss der Vorrunde wurden die Vorarlberger mit 8:3 in die Schranken gewiesen.
So qualifizierten sich in der Gruppe A München, Gloria Bern und Baar mit je 6 Punkten für die Zwischenrunde. In der anderen Gruppe siegte Black Flash mit 8, vor Amriswil mit 6 und Frankfurt mit 0 Punkten.
Die Zwischenrunde begann mit der Begegnung Baar gegen Amriswil. In einem begeisternden Match gewannen die Baarer mit 5:3. In der zweiten Partie der Zwischenrunde bekamen es die Baarer mit einem Black Flash Bern in Hochform zu tun: die 2:7 Niederlage war trotz einer ansprechenden Baarer Leistung nicht zu verhindern. Im abschliessenden Spiel gegen Frankfurt fehlte zunehmend die Kraft und das Durchsetzungsvermögen: trotz allen Versuchen musste eine 3:4 Niederlage hingenommen werden, die umso mehr schmerzte, weil damit die Finalteilnahme verspielt wurde.
Der Herren-Final bescherte unglaubliches: Ein Schweizer Meister Black Flash Bern mit einem überragenden Roy Bösiger in Hochform dominierte die sehr starken Münchner von A bis Z und gewann mit dem Kanterresultat von 15:3 dieses Turnier.
Rangliste: 1. BlackFlashBern, 2. München, 3. Amriswil, 4. Gloria Bern, 5. TC Baar, 6. Frankfurt, 7. BSC Zürich, 8. Venezia, 9. Bruxelles, 10. Vorarlberg
TC Baar Herren mit: Guido Walliser, Francesco Indaco, Thomas Imhasly, Stefan Imhasly, Coach Kaspar Widmer: "Mit dieser Leistung gehören wir zur absoluten Spitze. Black Flash Bern konnte niemand das Wasser reichen. Die Ränge 2 bis 5 sind durch einen Punkt und 6 Toren Differenz getrennt, womit gezeigt wird, wie nahe die Spitze zusammenliegt. Sehr schade ist, dass im Spiel gegen Frankfurt nicht mehr gelang, sonst wäre unsere Finalteilnahme gesichert gewesen - ob wir allerdings gegen dieses Black Flash etwas hätten ausrichten können ist nicht sicher."
Erster Prüfstein für den Neuaufbau
Am vergangenen Wochenende hat die Schweizer Torball Nationalmannschaft der Männer mit Max Bolliger an der bavarian Championship für Nationalteams in Landshut (Deutschland) teilgenommen. Für Coach Johann Kondert bildete dieser Einsatz einen ersten Prüfstein für den Neuaufbau im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer im heimischen Kreuzlingen.
Leichtfüssig und dynamisch präsentierte sich das Schweizer Team in Landshut. Mit einer attraktiven und modernen Spielweise setzten die Schweizer ihre Gegner unter Druck und glänzten mit spielerischen Highlights. Eingeübtes Pass-Spiel und häufige Rotationen im Team erschwerten die Abwehrbemühungen der Gegner.
Pflichten erfüllt, an der Kür gescheitert
Mit Bravour lösten die Schweizer Ihre Pflichtaufgaben gegen mutmasslich schwächere Teams wie Italien, Oesterreich und Bayern mit klaren Siegen. Selbst gegen Weltmeister Frankreich wurde nach einem erstklassigen Spiel ein Remis erreicht.
Hingegen scheiterte die Schweiz in den Spielen gegen die zur Zeit besten Nationen: Belgien und Deutschland nutzten die Mängel in der Abwehr aus und reüssierten deutlich.
Max Bolliger: "Wir haben in den verbleibenden 12 Monaten bis zur WM noch Zeit, an der perfekten Blockabwehr zu arbeiten, gelingt es uns, diese Probleme zu lösen, haben wir mit unserem Team das Potential, wieder ganz vorne dabei zu sein."
Dass die Zukunft dem neuen Schweizer Team gehört, scheint indes keine Frage zu sein; mit Guido Walliser vom TC Baar und Viktor Boxler vom BS Basel haben in Landshut zwei ganz Junge Spieler ihr Debüt gegeben. Unter der Anleitung von Fritz und Max Bolliger zeigten sie hoffnungsvolle Ansätze.
Teamstützen bleiben
Die Teamstützen Max und Fritz Bolliger sowie Franco Indaco bilden zur Zeit das Rückgrat einer Mannschaft, die neu aufgebaut wird. Mit 5 Spielern unter 20 Jahren im erweiterten Kader setzt Coach Kondert auf entwicklungsfähige Spieler: "Für mich sind der Wille zum Einsatz und das Potential eines Spielers die entscheidenden Kriterien. Beeindruckend ist, wie schnell ein toller Teamgeist in Landshut entstanden ist; in unserer Mannschaft wird viel Spass gemacht und die Jungs haben eine tolle Stimmung."
Die Ranglistenspitze
1. Deutschland
2. Frankreich
3. Belgien
4. Schweiz
Es nahmen 10 Nationen bzw. Bundesländer teil.
Die Schweiz spielte mit:
Max Bolliger, Amriswil
Fritz Bolliger, Glarus
Franco Indaco, Baar
Walter Freitag, Zürich
Guido Walliser, Baar
Viktor Boxler, Basel
Die 13. Jugend-Schweizer Meisterschaften wurden durch das Torballteam Zollikofen in Zusammenarbeit mit dem OK SM der Schweizerischen Torballvereinigung STBV in der Turnanlage Geisshubel Zollikofen am Samstag, 18. November 2000 durchgeführt.
Beide Titel wurden nach einer einfachen Runde und Finalspielen vergeben.
Kategorie A / Unter 19 Jahren: TC Baar I verspielte Meistertitel nach souveränem Auftritt
Das favorisierte Team TC Baar I gewann sämtliche Spiele der Vorrunde souverän. Zu Beginn des Halbfinals zeigten die Spieler erstmals etwas die Nerven. Auch das Finalspiel gegen Zollikofen begannen die Baarer gut. Nach einer 3:1 Führung begannen sie mit dem Taktieren den Gegner aufzubauen. Der überragende Zollikofer Mittelspiel nutzte dies und bezwang TC Baar I fast im Alleingang in den letzten ein einhalb Minuten 4:6. Somit war der Traum der Titelverteidigung der Baarer ausgeträumt. Sehr erfreulich ist der dritte Rang von TC Baar II.
Resultate: Baar I - Baar II 14:3, Zollikofen - Münchenstein 14:1, JTG Zürich - Zollikofen 9:11, Baar II - Münchenstein 7:4, Baar I - Zollikofen 9:5, Münchenstein - Baar I 5:14, Baar II - JTG Zürich 5:1, Zollikofen - Baar II 11:5, JTG Zürich - Baar I 1:13; Halbfinals: Baar I - JTG Zürich 17:6, Zollikofen - Baar II 9:2; Final: Baar I - Zollikofen 4:6
Rangliste (5 Teilnehmer): 1. Zollikofen, 2. TC Baar I, 3. TC Baar II, 4. JTG Zürich, 5. Münchenstein
TC Baar I mit Thomas Imhasly, Fabrice Mengato, Oskar Betschart, Coach Kaspar Widmer: "Nach einer souveränen Leistung das Finalspiel dermassen aus den Fingern zu geben ist leichtsinnig. Die Zollikofner provitierten davon und sind verdiente Schweizer Meister."
TC Baar II mit Edith Betschart, Milorad Mijailovic, Melanie, Coach Stefan Keller:"Dass wir uns gegenüber JTG Zürich und Münchenstein so deutlich absetzten konnten war überraschend. Wir sind mit der Bronze-Medaille sehr zufrieden."
Kategorie B / Unter 16 Jahren: TC Baar III mit Bronze
Die jüngere Kategorie war sehr ausgeglichen. Den Final gewann Münchenstein mit 9:8 gegen die Jugendtorballgruppe Zürich. Klar dahinter platzierten sich die drei jungen Baarer Teams auf den Rängen drei bis fünf vor Zollikofen. Die jungen TC Baar III besiegten im kleinen Final TC Baar V ebenfalls knapp mit 5:4 Toren.
Resultate: Baar III - JTG Zürich 1:5, Münchenstein 2 - Zollikofen 2 9:13, Baar IV - Baar V 5:7, Zollikofen 2 - JTG Zürich 2 2:12, Baar V - Münchenstein 2 5:7, Baar IV - Baar III 2:3, JTG Zürich 2 - Münchenstein 2 5:6, Baar V - Baar III 9:4, Baar IV - Zollikofen 2 10:5, JTG Zürich 2 - Baar IV 10:4, Baar III - Münchenstein 2 2:10, Zollikofen 2 - Baar V 1:6, Münchenstein 2 - Baar IV 13:3, Zollikofen 2 - Baar III 3:7, JTG Zürich 2 - Baar V 13:2, Final: JTG Zürich 2 - Münchenstein 2 8:9, Spiel um Rang 3: Baar V - Baar III 4:5
Rangliste (6 Teilnehmer): 1. Münchenstein 2, 2. JTG Zürich 2, 3. TC Baar III, 4. TC Baar V, 5. TC Baar IV, 6. Zollikofen 2
TC Baar III mit Michel Tresch, Florian Widmer, Murat Aydin, Coach Stefan Widmer: "Hinter den klar besseren Münchenstein und JTG Zürich den dritten Rang zu ergattern war fast das Maximum mit unseren momentanen Möglichkeiten."
TC Baar IV mit Christian Burri, Bahar Aydin, Remo Omlin, Coach Margrit Schümperli: "Auch unserer Spiele gingen jeweils knapp aus. Dabei schaute leider nur der fünfte Rang heraus."
TC Baar V mit Ronny Schelbert, Nathanael Scheuber, Fabienne Schümperli, Anita Furrer, Coach Hanspeter Schümperli: "Wir hatten ein gutes Turnier. Als Tüpfchen fehlte der Sieg im Spiel um den dritten Rang. So müssen wir mit Rang vier vorlieb nehmen."
In Zollikofen fanden die Schweizer Torball Jugend Schweizermeisterschaft für Blinde und Sehbehinderte statt. In der Kategorien A gewann das Team aus Zollikofen 1. In der Kategorie B gewann das Team aus Münchenstein 2.
11 Mannschaften mit über 50 blinden und sehbehinderten Jugendlichen kämpften in Zollikofen um den Titel der diesjährigen Jugend Torball- Meisterschaft. Torball ist für viele Blinde und Sehbehinderte die einzige Möglichkeit ohne Nachteile einen Mannschaftssportart auszuüben, in der sie Team- und Kampfgeist einbringen können. Damit die Chancengleichheit zwischen den Spielern mit und ohne Sehrest gewahrt bleibt, tragen alle eine lichtundurchlässige Dunkelbrille. Gespielt wird das Angriffs- und Verteidigungsspiel auf einem 7mal 16 Meter grossen Feld. Die je drei Spieler versuchen einen 500 Gramm schweren klingenden Ball der abwehrenden Mannschaft ins sieben Meter breite und 1, 30 m hohe Tor zu spielen.
In der Kategorie A (15 - 18 Jahre) gewann das gegenüber dem letzten Jahr verjüngte Team überraschend den Meistertitel. Nach der Vorrunde qualifizierten sie sich mit dem Rang 2 für den Halbfinal. Diesen gewannen sie gegen Baar 2 ohne grosse Probleme mit 9:2. Der Kampf um den Titel Zollikofen 1 - Baar 1 schien zuerst eindeutig an Baar 1 zu gehen, das rasch mit 0 : 3 in Führung lag. Am Schluss konnte sich Zollikofen aber mit 6:4 zum Meister krönen lassen. Mit grosser Begeisterung nahmen, Captain Christoph Käser, Andreas Henzer, Yves Kilchör, Nadja Baumgartner und der Trainer Claude Zen Gaffinen den begehrten Wanderpreis in Empfang.
In der Kategorie B (bis 14 Jahre) erreichte die jüngsten Teilnehmer des Turniers den hervorragenden 6. Rang.
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