Turnierberichte 2002




7. Internationales Räbeturnier, 9. März 2002, Baar (CH)

(Bericht von: Kaspar Widmer, Baar, Fred Chatelain, Zürich Damen)


Bericht von Kaspar Widmer, Baar:

Erfolgreiches Baarer Räbeturnier

Am Samstag, 9. März 2002 veranstaltete der TC Baar das 7. Räbeturnier für Damen und Herren, mit Internationaler Beteiligung aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. Dank dem Einsatz von über 30 Helfern und der Führung der Festwirtschaft durch den Zug International Woman's Club wurde das diesjährige Räbeturnier ein Erfolg. Ein Erfolg wurde auch der Prominentenmatch mit verschiedenen Persönlichkeiten aus der Region Baar/Zug.

Sieg der Baarer Damen

Das Damenturnier mit einer sehr starken Besetzung wurde von den Baarerinnen gewonnen. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Annina Fetz und Christine Schädler und dem ersten vollen Turniereinsatz von Edith Betschart gewannen die Baarer Damen sämtliche Spiele und somit auch das Turnier. Mit einer Niederlage wurden die Damen von Paris CSINI Zweite, während die Vorjahressiegerinnen aus Vorarlberg Dritte wurden.

TC Baar Damen mit Barbara Amrein, Ramona Weber, Edith Betschart, Trainer Robert Fuchs: "Unser sehr gutes Turnierresultat hat mich überrascht, nachdem Edith Betschart nach den verletzungsbedingten Ausfällen erstmals ein Turnier durchspielte. Sie steigerte sich im Spiel stark. So nehmen wir guter Hoffnung am Suisse-Cup vom 23. März in Appenzell und der Damen Schweizer Meisterschaft vom 4. Mai in Uznach teil."
Rangliste Damen: 1. TC Baar 12 Pkt. (50:20), 2. Paris CSINI 10 Pkt. (40:20), 3. Vorarlberg 8 Pkt. (48:30), 4. BSC Zürich 6 Pkt. (34:32), 5. BSSC Bozen 4 Pkt. (30:36), 6. BSV München 2 Pkt. (24:50), 7. TC Blindenheim Basel 0 Pkt. (23:61)

Baarer Herren mit Spitzenleistung

Das Herrenturnier wurde zum vierten aufeinanderfolgenden Male von den Deutschen Meistern aus Landshut gewonnen. Überraschend verloren sie das Auftaktspiel gegen Zürich. Einen sensationellen Start zeigten die Baarer Herren. Mit sechs Siegen in Folge lagen sie vor dem Schlussspiel gegen Landshut noch ungeschlagen an der Tabellenspitze. Die Landshuter bereiteten sich sehr gut auf dieses Spiel gegen Baar ein und nutzten die Unerfahrenheit und Mängel des jungen Baarer Teams schonungslos aus, sodass es zu einem krassen 10:1 Kantersieg der Bayern reichte. Mit dem daraus resultierenden viel schlechteren Torverhältnis als Landshut mussten die Baarer den Turniersieg bei Punktgleichheit den Landshutern überlassen.

TC Baar Herren mit Stefan Imhasly, Thomas Imhasly, Oskar Betschart, Fabrice Mengato, Spielertrainer Kaspar Widmer: "Wir waren selber überrascht dass wir ein Spiel nach dem andern gewinnen konnten. So machten wir uns auch für das Schlussspiel gegen Landshut Hoffnungen, zumal wir diese im Vorjahr mit 3:2 schlugen. Sie bereiteten sich sehr gut auf uns vor und nutzten unsere Mängel schonungslos aus. Trotzdem ist dieser Rang ein toller Erfolg für uns."
Rangliste Herren: 1. Landshut 10 Pkt. (44:11), 2. TC Baar 10 Pkt. (33:28), 3. BSSG Bozen 8 Pkt. (46:18), 4. BSC Zürich 6 Pkt. (27:34), 5. BSV München 4 Pkt. (33:35), 6. Vorarlberg 4 Pkt. (25:31), 7. TC Blindenheim Basel 0 Pkt. (14:65)


Bericht von Fred Chatelain, Zürich Damen:

Mit dem Test zufrieden

Das stark besetzte Räbeturnier sollte Raum für Tests bieten. Wegen der Absenz von Brigitte von Wartburg wurde es vor allem zu einem Test für Rahel Calisti. Sie spielte das erste Mal turniermässig auf der Mittelposition und musste gleich durchspielen. Sandra Küntzel und Lilian Bischofberger fühlten sich mit ihrer neuen Mittelspielerin, welche ihre Aufgabe überraschend souverän löste, sehr sicher.

Auch mit den Resultaten können wir gut leben. Gegen Paris (3:6) konnten wir lange mithalten, während Baar (3:8) mit einer starken Phase kurz nach der Pause schon früh alles klar machte. Nach diesen 2 Niederlagen folgen Siege gegen München (9:1), Bozen (7:6) und Basel (8:5). Das Spiel gegen Bozen war traditionellerweise bis zum Schluss äusserst spannend. Das Abschlussspiel gegen Vorarlberg (4:6) verlief ebenso spannend und wurde ebenfalls erst in der Schlussphase entschieden.

Der 4. Rang und die gezeigten Leistungen stimmen uns für die Zukunft recht optimistisch. Dies umso mehr, als wir in 2 der 3 verlorenen Partien durchaus mithalten konnten.

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Zwischenrunde Herrenschweizermeisterschaft, Swiss Cup, 23. März 2002, Appenzell (CH)

(Bericht von: Kaspar Widmer, Baar)


Bericht von Kaspar Widmer, Baar:

TC Baar Herren für die Finalrunde qualifiziert

An der Zwischenrunde der Herren Schweizer Meisterschaft 2002 konnten noch die sechs erstrangierten Teams aus der Qualifikationsrunde von Mitte Januar in Baar teilnehmen. Allgemein wurde erwartet, dass sich die Favoriten Gloria Bern und Amriswil mühelos für die Finalrunde der vier Besten vom 4. Mai 2002 in Uznach qualifizieren werden. Unter Black Flash Bern, Zürich, Basel und Baar wurde ein enger Kampf um die zwei verbleibenden Plätze erwartet.

Gleich zu Beginn gewannen die Baarer gegen Mitstreiter Zürich 9:6 und konnten gegen Black Flash trotz nicht optimaler Leistung ein 6:6 Unentschieden erzielen. Gegen Amriswil konnten die zahlreichen Freitstösse nicht verwertet werden und die Abwehr erreichte auch nicht die gewünschte Konstanz, sodass eine 4:9 Niederlage resultierte. Gegen Mitfavorit Gloria Bern veränderten die Baarer ihre Aufstellung. Es nützte nichts, denn die Berner gingen sehr schnell 4:0 in Führung, und bauten diese zu einem 7:1 Sieg aus. So bekam das Baarer Schlussspiel gegen Basel die Bedeutung eines Finals. Dabei setzten sich die Baarer mit 8:5 durch.

Resultate TC Baar Herren: TC Baar - BSC Zürich 9:6, TC Baar - Black Flash Bern 6:6, TC Baar - TG Amriswil 4:9, TC Baar - Gloria Bern 1:7, TC Baar - BS Basel 8:5
Rangliste: 1. Gloria Bern 7 Pkt (25:13), 2. Black Flash Bern 6 Pkt (28:24), 3. TG Amriswil 6 Pkt (25:22), 4. TC Baar 5 Pkt (28:33), nicht für die Finalrunde qualifiziert: 5. BS Basel 4 Pkt (20:25), 6. BSC Zürich 2 Pkt (25:34)
TC Baar Herren mit: Stefan Imhasly, Thomas Imhasly, Oskar Betschart, Fabrice Mengato, Spielertrainer Kaspar Widmer: "Nach 1998 qualifizieren wir uns zum zweiten Mal für die Finalrunde. Mit etwas mehr Geschick hätte ein besseres Resultat erzielt werden können. Wir sind glücklich uns für diese Finalrunde qualifiziert zu haben, weil die Punkte aber mitgenommen werden starten wir dort aber bereits mit Rückstand."

TC Baar Damen verstärkt dominierten den Suisse-Cup 2002

Der Suisse-Cup 2002, an dem alle Interessierten ausser den Teilnehmern der Zwischenrunde zugelassen sind, konnte mit sechs Teams durchgeführt werden. Zuerst wurde eine einfache Runde gespielt. Die zwei Erstrangierten qualifizierten sich für den Final.

Titelverteidiger TC Baar Damen startete wegen der Absenzen von Ramona Weber und Edith Betschart mit den in diesem Jahr erstmals eingesetzten Francesco und Donat Schädler. Sie dominierten die Vorrundenspiele und gewannen sämtliche Partien. BSC Zürich Damen verloren einzig gegen TC Baar und qualifizierten sich klar für das Finalspiel.
Dieses Finalspiel wurde von den Baarer ebenso beherrscht. Mit dem klaren 9:2 Sieg gegen BSC Zürich wanderte der Suisse-Cup zum dritten Mal in Folge nach Baar.

Schlussrangliste: 1. TC Baar, 2. BSC Zürich, 3. Blindenheim Basel 2, 4. Zollikofen, 5. BS Basel Damen, 6. Blindenheim Basel 1
TC Baar mit: Barbara Amrein, Annina Fetz, Christine Schädler, Donat Schädler, Francesco Indaco, Trainer Robert Fuchs: "Vor allem auch dank der Verstärkung mit Francesco Indaco und Donat Schädler dominierten wir. Dies gab uns zudem die Möglichkeit viele verschiedene Positionen und Varianten auszuprobieren, welche in Zukunft interessant für uns sein könnten."

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Schweizermeisterschaften, 4. Mai 2002, Uznach (CH)

(Bericht von: Kaspar Widmer, Baar)


Bericht von Kaspar Widmer, Baar:

Am Samstag, 4. Mai 2002 wurde in Uznach, der Heimat der Baarer Spielerin Ramona Weber, die Finalrunde der Herren- und die Damen- Schweizer Meisterschaft 2002 durchgeführt.

TC Baar Damen verteidigen Schweizer Meister Titel

An den International ausgeschriebenen Damen-Schweizer-Meisterschaften 2002 mit einer Hin- und Rückrunde nahmen vier Schweizer Teams und die Damen aus Vorarlberg teil.
Nach einem Auftakt-Sieg der Baarerinnen gegen BSC Zürich musste gegen die sehr starken Vorarlbergerinnen einen 3:8 Niederlage hingenommen werden. Sie blieb die einzige, sodass alle übrigen Partien gewonnen wurde. Selbst das sehr spannende auf hohem Niveau gespielte Schlussspiel wiederum gegen Vorarlberg konnte nach Rückstand in der letzten Minute noch zum 6:5 Sieg zugunsten der Baarerinnen gedreht werden.
Bei Punktgleichheit zwischen Vorarlberg und Baar wurden die Österreicherinnen dank dem besseren Torverhältnis Turniersiegerinnen vor den Schweizer Meisterinnen aus Baar.

Die Damen des TC Baar waren als Titelverteidigerinnen bereits für den Weltcup der Landesmeister von Mitte Juli in Brugge / Belgien gesetzt, sodass wohl die Vize-Meisterinnen aus Zürich für diesen Weltcup ebenfalls nominiert werden.

Resultate TC Baar Damen: B - Vorarlberg 3:8 / 6:5, B - BSC Zürich 5:0 / 5:4, B - Zollikofen 6:1 / 9:1, B - Blindenheim Basel 12:2 / 11:1
Schlussrangliste: 1. Vorarlberg 14 Pkt.(64:20), 2. TC Baar 14 Pkt.(57:22), 3. BSC Zürich 8 Pkt.(44:37), 4. Zollikofen 4 Pkt.(18:54), 5. Blindenheim Basel 0 Pkt.(22:72)
TC Baar mit: Ramona Weber, Barbara Amrein, Annina Fetz, Christine Schädler, Edith Betschart, Trainer Robert Fuchs: "Nach der klaren Niederlage im Vorrundenspiel konzentrierten wir uns gegen Turnierende vor allem auf das Rückrundenspiel gegen Vorarlberg, das alles was Torball beinhaltet zeigte. Der Last-Minute-Sieg freute mich ebenso sehr wie der SM-Titel."

TC Baar Herren auf Bronze-Platz

Erstmals seit Jahren qualifizierten sich die Baarer Herren für die Finalrunde der Herren Schweizer Meisterschaft der vier erstrangierten der Zwischenrunde. Zur Ausgangslage nach der Zwischenrunde wurden die Resultate der Hin- und Rückspiele dieser Finalrunde dazugezählt.
Aufgrund der Zwischenrunde startete Gloria Bern mit 7, Titelverteidiger Amriswil und BlackFlashBern mit je 6 und TC Baar mit 5 Punkten.

Das Baarer Herren-Team begann mit einer 2:5-Auftakt-Niederlage gegen Amriswil. Danach folgte ein 7:4 BlackFlashBern und ein 5:4 Sieg gegen Gloria Bern. Dies blieb zugleich die einzige Niederlage von Gloria Bern, welche dann überzeugend Schweizer Meister wurden. Ebenso klar auf Rang zwei kam Amriswil das gegen Baar und BlackFlash jeweils gewann.
Die Bronze-Medaille wurde zwischen Baar und BlackFlash ausgemacht. BlackFlash gewann im Schlussspiel nach einem umstrittenen Schiedsrichterentscheid in letzter Minute mit 6:5 gegen Baar. Trotzdem reichte dies den Baarern dank dem Sieg gegen Meister Gloria Bern zum ersehnten dritten Rang.

Resulate TC Baar Herren: B - Gloria Bern 5:4 / 2:6, B - Amriswil 2:5 / 3:5, B - BlackFlashBern 7:4 / 5:6
Rangliste: 1. Gloria Bern 17 Pkt (57:23), 2. TG Amriswil 14 Pkt (44:41), 3. TC Baar 9 Pkt (52:63), 4. BlackFlashBern 8 Pkt (44:56)
TC Baar Herren mit: Stefan Imhasly, Thomas Imhasly, Oskar Betschart, Fabrice Mengato, Spielertrainer Kaspar Widmer: "Wir sind glücklich den Bronze-Platz erreicht zu haben. Unser Ziel war mit den beiden "Grossen" Gloria Bern und Amriswil möglichst lange mitzuhalten und bei Gelegenheit einen Sprung nach vorne zu machen. Das ebenbürtige BlackFlashBern konnten wir knapp in Schach halten."

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Internationales Turnier, 11. Mai 2002, Dortmund (D)

(Bericht von: Walter Frei, Zürich)


Bericht von Walter Frei, Zürich:

BSC Zürich Herren überraschender Sieger in Dortmund

Das Herrenteam nahm am 11.5.2002 an einem int. Torballturnier in Dortmund teil und gewann dieses Turnier überraschend. Anwesend waren zehn Mannschaften, acht deutsche, eine aus Frankreich und eine aus der Schweiz.

Wie kam es dazu?

Der Start gelang dem BSC Zürich nicht gerade optimal. Gegen BSV Dortmund 1, BSV München 1 und Bonn setzte es drei knappe Niederlagen ab. Die Moral des Teams wurde dadurch aber nicht geschmälert. Vom 4. Spiel an ging es dann auch aufwärts. Gegen Hamm, Frankfurt und BSV Dortmund 2 folgten drei Siege in Serie. Nach einer Niederlage gegen Karlsruhe folgten wiederum zwei Siege gegen Braunschweig und Mulhouse. Die Zürcher qualifizierten sich mit 10:8 Punkten als viertes Team neben Karlsruhe (das alle Spiele bisher gewann) München 1 und Dortmund 1, für den Halbfinal. Dank einer hochkonzentrierten Leistung gewannen die Zürcher in einer dramatischen Begegnung gegen Karlsruhe 3:2. Es roch nach Turnierssieg.
Dank einem 4:3 gegen München standen die Zürcher als strahlender Sieger fest.

Resultate des BSC Zürich

Vorrunde
  BSV Dormtund 1 (D)  4:5
  BSV München 1 (D)   2:4
  Bonn (D)            4:5
  Hamm (D)            6:2
  VSG Frankfurt (D)   6:3
  BSV Dortmund 2 (D)  8:4
  Karlsruhe (D)       2:8
  Braunschweig (D)    6:5
  Mulhouse (F)       14:1

Halbfinale
  Karlsruhe (D)       3:2
  BSV München 1 (D)   4:3

Rangliste bis Platz 4
  1. BSC Zürich (CH)
  2. BSV München 1 (D)
  3. Karlsruhe (D)
  4. BSV Dortmund 1 (D)

Spieler: Thomas Häni, Andres Denzler, Walter Frei
Betreuer: Martin Langenegger
Schiedsrichter: Thom Kraus

Wir danken Karl-Heinz Lauer und seinem Team für die Organisation und die Gastfreundschaft die wir erleben durften ganz herzlich.

Zürich, 13.5.2002, W. Frei

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Internationales Turnier, 12. Mai 2002, Tongerlo (B)

(Bericht von: Damen Marburg, Herren Marburg)


Bericht Damen Marburg

Marburger Damen erreichen guten dritten Platz

Anläßlich ihres 25jährigen Bestehens richtete der belgische Torballclub ViGe Mol ein internationales, gut besetztes Torballturnier für Damen und Herren aus.

Bei den Damen waren acht Mannschaften am Start, die in einer einfachen Runde (jeder gegen jeden) den Turniersieger ermittelten.
Im ersten Spiel erwischten die Spielerinnen der SSG einen guten Start und gewannen souverän gegen Poitiers mit 7 : 2. Gegen das Spitzenteam aus Zürich folgte zwar eine knappe 3 : 4 Niederlage - jedoch spielte das Team mit viel Herz und zeigte, daß es auch mit sehr guten Mannschaften mithalten kann. Gegen Basel, 7 : 3, sowie Langenhagen, 4 : 3, kehrten die Marburgerinnen zwischenzeitlich in die vordere Tabellenspitze zurück, ehe es zwei 1 : 3-Niederlagen gegen die Gastgeberinnen aus Mol, sowie Bozen, zu verzeichnen gab. Gegen Dortmund Deusen konnte schlussendlich ein klarer 4 : 1 Erfolg erzielt werden.
Mit 8 : 6 Punkten belegten die Marburgerinnen damit den unerwarteten dritten Rang. Ebenfalls erfreulich war, daß die neue Trainerin Corina Gloske auf ihrem ersten Turnier einen erfolgreichen Einstand feiern durfte.

Für die SSG BLISTA Marburg spielten:
Gabi Weck, Sandra Molkentin und Christiane Möller
Trainerin: Corina Gloske


Bericht Herren Marburg

Marburger halten mit Spitzenteams mit
Am Ende reichte es jedoch "nur" zu einem 6. Platz

Anlässlich ihres 25jährigen Bestehens richtete der belgische Torballclub ViGe Mol ein internationales, gut besetztes Torballturnier für Damen und Herren aus. 12 Mannschaften spielten in einer einfachen Runde (jeder gegen jeden) den Turniersieger aus.

In einem typischen Auftaktspiel gelang den Marburgern am Ende ein 6 : 4 Erfolg gegen Basel. Dem folgte ein glückliches Remis gegen den italienischen Meister Bozen (2 : 2), wobei diese schon Mitte der zweiten Halbzeit 2 : 0 führten und zahlreiche Strafwurfmöglichkeiten abwehren konnten. In den Schlussminuten gelang es den Hessen dennoch zwei Mal das richtige Netz via verwandelter Strafwürfe aufbäumen zu lassen. Dies gab Auftrieb für das kommende Spiel gegen einen weiteren, amtierenden Meister: Liège aus Belgien. Spannend blieb es bis zum Schluss, aber der 3 : 2 Entstand für Marburg konnte über die Zeit gebracht werden. Anschließend konnte Dortmund Deusen klar mit 5 : 1 bezwungen werden, und somit war alles angerichtet für ein großes Spiel, wie der Trainer von CSINI Paris sich ausdrückte. Dieses Spiel hielt dann auch, was es versprach. Attraktiver Torball von beiden Seiten und jeder versuchte bis zum Schluss mit den erhofften zwei Punkten vom Felde gehen zu dürfen. Am Ende bleibt in der Ergebnisliste ein 1 : 1 zu vermerken.

Mit Lunchpaketen bewaffnet ging es in die Mittagspause und dementsprechend ermattet trotteten die Marburger in den nächsten zwei Spielen über das Beton-Gummi-Geläuf. Während gegen Langenhagen beide Abwehrreihen im Fordergrund standen und sich dem neutralen Zuschauer beim 1 : 1 wohl eher ein langweiliges und kraftloses Spiel bot, hatten wenigstens im nächsten Spiel der Marburger die Gastgeber Freude. Denn die erste Mannschaft von Mol führte bei Halbzeit bereits mit 3 : 0 und so blieb lediglich noch zu vermerken, dass in der zweiten Halbzeit den Marburgern noch ein Ehrentreffer gelang, 1 : 3 hier der Entstand. Mit gesunder Kaffee- und Cola-Ernährung erwachten jedoch die Kräfte von neuem. Mit einem 8 : 1 Erfolg über Lommel meldete sich die SSG im Turniergeschehen zurück. Und auf der Woge des Koffeinrausches kam der aktuelle Europapokalsieger aus Nordzee zur "rechten" Zeit. In souveräner Manier brachten die Lahnstädter einen 2 : 0 Erfolg zu Papier. Der spätere Turniersieger Poitiers spielte die Marburger jedoch auf den Hallenboden der Wirklichkeit zurück. Zwar hielten sie beim Halbzeitstand von 0 : 1sehr gut mit, doch in der zweiten Hälfte zeigte sich ein Klassenunterschied und der Entstand von 0 : 4 unterstrich diesen. Im letzten Spiel schlichen sich Konzentrationsschwierigkeiten ein und die zweite Mannschaft des Gastgebers, die am Ende überraschend den 3. Rang einnahm, gewann mit 2 : 3.

Ein gutes Turnier der Marburger, den der sechste Platz nicht ganz wiederspiegeln kann. Ein Unentschieden mehr und der dritte Platz wäre an die Marburger gegangen. Selbst Bozen war nur drei Punkte entfernt und rangierte auf dem zweiten Platz.Es ist wohl eher als Erfolg einzustufen punktgleich mit Paris in der Tabelle zu liegen und nur einen Platz von Nordzee entfernt.

Für die SSG BLISTA Marburg spielten:
Michael Walbaum, Thomas Horn, Mario Kratzer und Spielertrainer David Georgi

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14. Internationale Torballturniere Zürich (ITTZ), 8. Juni 2002, Adliswil (CH)

(Bericht von: Kaspar Widmer, Baar)


Bericht von Kaspar Widmer, Baar:

Am Samstag, 8. Juli 2002 wurde durch das OK ITTZ unter dem Vorsitz von Fritz Bolliger die 14. ITTZ in der Sportanlage Tüfi in Adliswil durchgeführt. Wiederum konnte ein hochklassiges Teilnehmerfeld mit 7 Damen- und 10 Herrenteams aus 6 Ländern eingeladen werden.

Damen-Turnier: Baarer Damen erst nach Golden Goal gestoppt

Das Damenturnier wurde in einer einfachen Runde gespielt. Die beiden Erstrangierten spielten dann in einem Final um den Turniersieg.
Die Baarer Damen spielten in der Vorrunde gegen Graz und Verona jeweils unentschieden, während gegen die übrigen Konkurrentinnen gewonnen wurde. So qualifizierten sich die, ohne Barbara Amrein angetretenen, Baarerinnen für das Finalspiel gegen die Damen aus Verona.
Das Finalspiel wogte hin und her. Kurz vor Ende der offiziellen Spielzeit führten die Baarerinnen noch 4:3, bevor Verona Sekunden vor Spielende noch zum 4:4 ausgleichen konnte. Die darauffolgende Verlängerung gewannen die Veronesinnen nach kurzer Spielzeit durch Golden Goal.
1993, vor genau neun Jahren, gewannen die genau gleichen Spielerinnen von Verona ebenfalls in Finale des ITTZ nach Penaltyschiessen gegen die Baarerinnen.

Erwähnenswert war die erstmalige Teilnahme eines Teams mit nur Sehenden, den Basketballerinnen des Turnvereins Adliswil, welche sich gut in Szene setzen zu wussten, obwohl es schlussendlich nur zu Rang sieben reichte.

Rangliste: 1. GS Verona, 2. TC Baar, 3. Lommel (Bel), 4. BSV Stuttgart, 5. BSC Zürich, 6. VSV Graz, 7. BBC Adliswil, 7 Teilnehmer
TC Baar Damen mit: Annina Fetz, Ramona Weber, Christine Schädler, Edith Betschart, Trainer Robert Fuchs: "Wie spielten gut, mussten aber durch individuelle Fehler einige Gegentreffer einstecken, vor allem im Finalspiel, was uns dann den Turniersieg kostete. Wir wissen woran wir bis zum Weltcup Mitte Juli in Brugge zu arbeiten haben."

Herren-Turnier: TC Baar verpasste Finalteilnahme knapp

Das Herrenturnier wurde zuerst in je zwei Gruppen gespielt.
Die Baarer Herren starteten mit einem Unentschieden gegen Wien, bevor Brest und Mol geschlagen werden konnten. Mit dem abschliessenden Unentschieden gegen Basel wurde die Vorrunde auf dem zweiten Gruppenrang beschlossen.
Im Auftaktspiel der Zwischenrunde überzeugten die Baarer gegen Vize-SchweizerMeister Amriswil, mussten aber unglücklich und kurz vor Schluss noch ein 3:3 Unentschieden eingestehen. Schweizer Meister Gloria Bern spielte dann sehr stark und gewann gegen die ebenfalls guten Baarer 5:2. Das letzte Zwischenrundenspiel gegen Zürich wogte hin und her, wobei die Baarer schlussendlich siegten.
Zum Finaleinzug reichte es trotz 3 Siegen, 3 Unentschieden und nur einer Niederlage nicht.

Im Finalspiel dominierte Schweizer Meister Gloria Bern gegen Amriswil mit 8:3.

Resultate TCBaar Herren: B - Wien 1:1, B - Brest 4:1, B - Mol 7:1, B - Basel 6:6; B - Amriswil 3:3, B - Gloria Bern 2:5, B - Zürich 5:3
Rangliste: 1. Gloria Bern, 2. Amriswil, 3. TC Baar, 4. BSC Zürich, 5. BS Basel, 6. VSC ASVOE Wien, 7. Brest (Fra), 8. GS Verona, 9. BSG Wilhelmshaven, 10. Vi-Ge Mol (Bel)
TC Baar Herren mit: Thomas Imhasly, Stefan Imhasly, Oskar Betschart, Fabrice Mengato, Spielertrainer Kaspar Widmer: "Ein gutes Turnier mit einer guten Leistung konnte auf einem guten Rang beendet werden. Es fehlte nur wenig zum Erreichen des Finals, was sehr schade ist. Mit guter weiterer Arbeit hoffen wir die steigende Tendenz aufrechtzuerhalten."

Zwei Baarer im All-Star-Team
In All-Star-Team des ITTZ 2002 wurden mit Annina Fetz und Thomas Imhasly zwei Baarer SpielerInnen ins All-Star-Team gewählt.

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3. Weltcup, 13./14 Juli 2002, Brügge (B)

(Bericht von: Kaspar Widmer, Baar, Fred Chatelain, Zürich)


Bericht von Kaspar Widmer, Baar:

3. Torball-Weltcup mit TC Baar Damen und Herren

Am Samstag, 13. und Sonntag, 14. Juli 2002 wurde in Brugge / Belgien der dritte Weltcup im Torball für Blinde und Sehbehinderte als tolles Event durchgeführt.

Damen: TC Baar nach Finalniederlage enttrohnt

Die Schweiz wurde bei diesem Weltcup durch die zweimaligen Weltcupsiegerinnen und aktuellen Schweizer Meisterinnen TC Baar und die SM-Zweiten BSC Zürich unter insgesamt 9 Teilnehmenden vertreten.
Gleich zum Auftakt trafen die beiden Schweizer Vertreter aufeinander, wobei Zürich ein 5:3 Sieg über Baar gelang. In der Folge gewannen die Baarerinnen alle GruppenSpiele, bis auf das 2:2 Unentschieden gegen Vorarlberg.

In den Halbfinals gewann Vorarlberg gegen Zürich mit 3:2 und Baar gegen Mol klar mit 9:3.
Im kleinen Final um Rang drei siegten dann die Damen aus Mol mit 4:1 über die Zürcherinnen, welche den undankbaren vierten Schlussrang belegten.
Das Finalspiel begann ausgeglichen. Zur Pause stand es 2:1 für Vorarlberg. Diese konnten auf 4:1 erhöhen, ehe in der Schlussminute den Baarerinnen noch zwei Treffer zum 4:3 Endstand gelang.

Resultate TC Baar Damen: B - Zürich 3:5, B - Noordzee 4:3, B - Marseille 5:3, B - Mol 4:0, B - München 8:0, B - Vorarlberg 2:2, B - Graz 4:0; Halbfinal: B - Mol 9:3, Final: B - Vorarlberg 3:4
Rangliste: 1. Vorarlberg, 2. TC Baar, 3. Mol (Belgien), 4. Zürich, 5. Marseille, 6. Graz, 7. Noordzee (Belgien), 8. München, 9. Moldavien TC Baar Herren mit: Annina Fetz, Ramona Weber, Barbara Amrein, Christine Schädler, Edith Betschart, Trainer Robert Fuchs, Co-Trainer Francesco Indaco.
Robert Fuchs: "Nach der Auftaktniederlage gegen Zürich lief und die Vorrunde gut und konnten als zweitplatzierte ins Halbfinale vorstossen, das gegen Mol auch gut gelang. Das Finalspiel konnten die unbeschwerten Vorarlbergerinnen mit zwei Toren in der zweiten Halbzeit für sich entscheiden, während in dieser Phase unsere Angriffsversuche etwas schwächelten."

Herren: TC Baar nach überraschender Teilnahme trotz guter Leistung noch Lehrgeld bezahlt

Für den Weltcup qualifizieren sich die jeweiligen Landesmeister. Nach den Verzichten von Schweizer Meister Gloria Bern und Vizemeister Amriswil, übernahmen die Baarer gerne die Ehre die Schweizer Farben an diesem Weltcup als jüngstes Team zu vertreten.
Nach einem misslungenen Auftakt gegen Graz konnten Liege und ganz überzeugend Bozen geschlagen werden. Den Torball-Neulingen aus Moldavien gelang mit einem 6:6 Unentschieden der einzige Punktgewinn des Turnieres wegen der Baarer Unerfahrenheit. Gegen München und Paris mussten dann knappe Niederlagen entgegen genommen werden, ehe gegen das Übermächtige Landshut die Luft draussen war. Am nächsten Tag konnte Niger klar bezwungen werden, ehe im spannenden, guten Match der letzten Halbfinal-Chance eine unglückliche 4:6 Niederlage gegen Noordsee das Ausscheiden mit dem enttäuschenden letzten Rang des breiten Mittelfeldes (3. Bozen 11 Pkt. 4. Graz 9 Pkt, +12, 5. Paris 9 Pkt. +9 (1.42), 6. Noordzee 9 Pkt. +9 (1.40), 7. Liege 9 Pkt. +5, 8. Baar 7 Pkt.) besiegelte.

Verdiente Weltcupsieger ohne Punktverluste wurde Landshut nach einem 3:1 Finalsieg gegen Bozen.

Resultate TC Baar Herren: B - Graz 2:7, B - Liege 6:4, B - Bozen 4:0, B - Moldavia 6:6, B - München 0:2, B - Paris 3:5, B - Landshut 1:8, B - Niger 11:3, B - Noordzee 4:6 Schlussrangliste: 1. Landshut, 2. Bozen, 3. München, 4. Graz, 5. Paris, 6. Noordzee (Belgien), 7. Liège (Belgien), 8. TC Baar, 9. Niger, 10. Moldavien
TC Baar mit: Stefan Imhasly, Thomas Imhasly (zweitbester Torschütze), Fabrice Mengato, Oskar Betschart, Donat Schädler, Trainer Kaspar Widmer: "Ich traure vor allem den unnötigen, und eindeutig auf Unerfahrenheit zurückzuführenden Niederlage gegen Graz und das Unentschieden gegen Moldavien nach. Ohne diese Punktverluste wären wir sensationelle Halbfinalteilnehmer gewesen. Wir sind jung, haben gut gespielt, viele Sympathien geholt und hoffen die Schweiz in den nächsten Jahren wieder einmal vertreten zu dürfen. Dieser Weltcup war ein tolles Erlebnis für uns!"


Bericht von Fred Chatelain, Zürich:

Der BSC Zürich spielte mit Nadja Baumgartner, Lilian Bischofberger, Sandra Küntzel und Brigitte von Wartburg

1. Tag:

Baar, 5 : 3
In der Halle mit Glasdach findet bei starkem Regen ein an sich irreguläres Spiel statt, bei dem der Ball kaum zu hören ist. Wir sind das glücklichere Team und gewinnen nicht zuletzt dank 2 schönen Hüpfertoren von Lilian.
Noordzee, 3 : 2
Zur Pause steht es verdient 3 : 1. Danach steigert sich Noordzee und verteidigt besser. Trotz einiger kurioser Entscheidungen der Schiedsrichterin gegen unser Team bewahren wir zum Glück die Ruhe und können uns über die zeit retten.
Moldavien, 6 : 1
Um auch Nadja Spielpraxis zu geben und Sandra für den Notfall in der Mitte spielen zu lassen, stellen wir das Team um. Moldavien spielt tapfer, teilweise auch etwas ungkücklich und wir gewinnen sicher.
Graz, 6 : 1
Das Resultat täuscht ein wenig. Graz war besser, auch wenn wir nie fürchten mussten, die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.
Marseille, 2 : 4
Wir wurden durch die scharfen Schüsse von 2 Marseiller Spielerinnen überrascht. Die Folge waren mehrere "Illegal Defence"-Strafstösse wegen zu frühem Abliegens. Die Gegenerinnen verteidigten eher schlecht, allerdings trafen wir die sich immer wieder öffnenden Löcher zu wenig.

2. Tag:

Vorarlberg, 2 : 12
Für das erste Spiel des zweiten Tages waren beide Teams 9 Uhr früh noch nicht wach genug. Nach kaum einer Minute stand es 2 : 2. Vorarlberg stabilisierte sich, während wir die grossen Positionsprobleme nicht in den Griff bekamen und das Vorarlberger Toreschiessen erleichterten. Dass die Schiedsrichterin des Spieles gegen Noordzee ihrer Aufgabe wieder nicht gewachsen war, hatte keinen resultatmässigen Einfluss auf das Spiel. Beide Teams regten sich gleichermassen über viele unverständliche Entscheide auf.
Mol, 2 : 3
Mol war der erwartet schwierige Gegner und spielte stabiler, aber auch glücklicher als wir.
München, 9 : 0
Dieses Spiel mussten wir gewinnen, sonst wäre der Halbfinal ein Traum geblieben. München spielte defensiv wie offensiv schwach und ermöglichte uns trotz durchschnittlicher Leistung eine klaren Sieg.
Halbfinal: Vorarlberg, 2 : 3
Beide Teams gingen eher vorsichtig ans Werk, trotzdem führte Vorarlberg zur Pause mit 3 : 1. Eine taktische Umstellung in der zweiten Hälfte reduzierte den Druck der Gegnerinnen massiv. Es reichte trotzdem nur noch zum Anschlusstreffer.
Kleiner Final: Mol, 1 : 4
Zur Pause stand es bereits 0 : 3. Das dritte Tor fiel meiner Meinung nach irregulär. So hiess es kurz nach der Pause 1 : 3 statt 1 : 2. Was wäre geschehen wenn ...? Erst kurz vor Schluss fiel dann der alles entscheidende vierte Treffer für Mol. Trotz der einem Finalspiel nicht angemessen Schiedsrichterleistung geht Mols Sieg wohl in Ordnung, da unser Team nicht mehr an die gute Leistung des Halbfinals anknüpfen konnte.

Rückblick mit einer ketzerischen Frage:

Welchen Stellenwert hat das Damentorball, wenn sich ein Team im Weltcup für den Halbfinal qualifizieren kann, das zwei Spielerinnen in der Stammformation hat, welche die letzten 4, respektive 8 Monate nicht mehr trainieren konnten?

Auch wenn das Leistungsgefälle im Teilnehmerfeld grösser war als vor einem Jahr am Europacup und Vorarlberg mit Baar beinahe in einer eigenen Liga spielte: Unser vierter Platz ist verdient. Wir hatten einen starken ersten Tag und einen schwächeren Finaltag (trotz der besten Leistung im Halbfinal). In den entscheidenden Phasen des zweiten Tages wirkten sich einige kleine Fehler wegen des Trainingsmangels spielentscheidend zu unseren Ungunsten aus. Das entwertet unsere Leistung gar nicht. Alle, speziell die beiden "untrainierten", Spielerinnen wuchsen über sich hinaus und können für ihre Leistung nur beglückwünscht werden. Steht nur noch die ewig unbeantwortete Frage im Raum: Was wäre hier mit einem gut trainierten, eingespielten Team möglich gewesen?

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